Lausanne

CAS-Urteil: Chelsea darf wieder Spieler kaufen

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat das Transferverbot für Michael Ballacks Club FC Chelsea aufgehoben.

Nach CAS-Angaben haben sich der französische Verein RC Lens und der Club aus der englischen Premier League im Streit um die Verpflichtung des Nachwuchsspielers Gael Kakuta außergerichtlich geeinigt. «Im Lichte der neuen Umstände mussten die von der FIFA verhängten Sanktionen gegen Chelsea und den Spieler aufgehoben werden», hieß es in einem Statement des obersten Sportgerichts in Lausanne. Der Fußball-Weltverband FIFA hatte Chelsea im September 2009 mit einem Transferverbot bis Januar 2011 belegt, weil der Londoner Club Kakuta 2007 zum Vertragsbruch ermuntert haben soll.

Bereits im November vergangenen Jahres hatte der CAS dem Antrag Chelseas stattgegeben und die von der FIFA ausgesprochene Sperre ausgesetzt. Der Chelsea-Vorstandsvorsitzende Bruce Buck sprach von einer «gütlichen Einigung», die beide Clubs erzielt hätten.