Flensburg

Handball-Bundesliga

Flensburg bleibt in HBL auf Kurs – Minden verliert

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt trotz zunehmender Verletzungssorgen in der Handball-Bundesliga auf Kurs. Der Vizemeister setzte sich gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 33:26 (18:14) durch gewann damit auch sein zweites Saisonspiel.

Sieg
Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Handball-Bundesliga auf Kurs.
Foto: Frank Molter/dpa

Bester Werfer der Flensburger war Domen Sikošek Pelko mit neun Treffern. Kurz vor der Partie hatte die SG mitgeteilt, dass nach den Kreisläufern Jacob Heinl und Johannes Golla auch Neuzugang Lasse Møller wegen einer Handverletzung langfristig ausfällt.

Auch der Bergische HC holte den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze besiegte den HC Erlangen mit 29:25 (15:14). Beste BHC-Werfer waren Arnor Thor Gunnarsson, Linus Arnesson und Fabian Gutbrod mit je fünf Treffern.

Für GWD Minden ist der Fehlstart in die neue Spielzeit dagegen perfekt. Die Ostwestfalen verloren auch ihr zweites Saisonspiel gegen die HSG Wetzlar mit 24:29 (15:13). Ein Grund für die erneute Niederlage waren drei Roten Karten gegen GWD-Profis.

Der TVB Stuttgart holte die ersten Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. Die Schwaben setzten sich auch dank einer starken Leistung von Nationaltorhüter Johannes Bitter gegen Aufsteiger TuSEM Essen mit 31:23 (18:12) durch. Dabei hatte sich der TVB kurz vor dem Anpfiff noch darüber geärgert, dass die Stadt Stuttgart die Anzahl der zugelassenen Zuschauer kurzfristig von 930 auf 500 reduziert hatte.

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