Leverkusen

Bayer-Handballerinnen können für Bundesliga planen

Die finanzschwachen Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen können weiter für die Bundesliga planen. Dies macht ein einmaliger Zuschuss der Bayer AG in nicht genannter Höhe möglich.

Wie bekannt wurde, betrachtet der Konzern die Maßnahme vor allem als «Hilfe zur Selbsthilfe», wie Bayer-Kommunikationsleiter Michael Schade zitiert wurde. Nach starken Kürzungen des Gesamtetats um rund 65 Prozent durch den Hauptverein TSV Bayer 04 drohte dem Spitzenhandball in Leverkusen das Ende. Zu Wochenbeginn benötigte der aktuelle Tabellenzweite noch rund 150 000 Euro für den Lizenzantrag beim Deutschen Handball-Bund (DHB). Ein wesentlicher Teil ist durch den Bayer-Zuschuss gesichert.

«Ich bin zutiefst dankbar und freue mich natürlich riesig», sagte Renate Wolf, die als Trainerin und Managerin für die Bayer-Handballerinnen verantwortlich ist. Dennoch sollen die vor Wochen begonnenen Rettungsmaßnahmen der Abteilung fortgesetzt werden.