Archivierter Artikel vom 03.01.2020, 22:19 Uhr
Köln

DEL

Eisbären beenden Münchner Serie – DEG gewinnt Derby in Köln

Die stark ersatzgeschwächte Düsseldorfer EG hat mit dem Sieg im 226. rheinischen Derby einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze der Deutschen Eishockey Liga geschafft.

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Eisbären Berlin – EHC Red Bull München
Bei Eisbären stand erstmals Justin Pogge im Tor.
Foto: Andreas Gora/dpa

Das Team von Trainer Harold Kreis gewann mit 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) bei den Kölner Haien und zog damit in der Tabelle am Erzrivalen vorbei. Durch das Siegtor von Nationalstürmer Maximilian Kammerer in der 58. Minute ist die DEG mit 52 Punkten aus 33 Spielen Tabellensechster. Köln ist Achter mit 51 Zählern.

Die DEG, die auf sieben Spieler verzichten musste, verdiente sich den ersten Derbysieg der Saison vor 18.600 Zuschauern mit viel Kampf und dank eines starken Nationaltorhüters Mathias Niederberger. Haie-Goalie Gustaf Wesslau sah beim Siegtor der Gäste unglücklich aus. Die Haie hatten die ersten beiden Derbys in dieser Saison noch jeweils mit 4:1 gewonnen.

Im Topspiel setzte sich der Tabellenvierte Eisbären Berlin beim Debüt des neuen Torhüters Justin Pogge gegen Tabellenführer EHC Red Bull München 4:3 (2:0, 1:2, 1:1) durch. 30 Sekunden vor dem Ende erzielte Nationalstürmer Leo Pföderl das entscheidende Tor und ließ damit auch den kanadischen Torhüter Pogge jubeln, der erst vier Tage zuvor verpflichtet worden war. Für München bedeutete es die erste Niederlage nach zuvor sechs Siegen.

Die überraschend starken Straubing Tigers gewannen beim ERC Ingolstadt 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) und verteidigten damit erneut ihren zweiten Tabellenplatz vor den Adlern Mannheim. Brent Raedeke schoss den deutschen Meister Mannheim mit zwei Toren (10./46.) zum 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) gegen die Iserlohn Roosters.