Turnierserie für Frauen

Tenstar siegt im ersten europäischen Valorant Game Changers

Die ersten Meisterinnen in Europa stehen fest: Die europäische Ausgabe der Valorant Game Changers geht an das Team Tenstar. Im Finale setzen sich die Französinnen mit 3:1 gegen Rix.gg durch.

Valorant Game Changers
Die Valorant-Spielerinnen von Tenstar sind die Champions im ersten europäischen Game-Changers-Turnier.
Foto: Cameron Bloom/Riot Games/Freaks4U/dpa

Berlin (dpa). Tenstar Nova hat die erste europäische Ausgabe der Valorant-Turnierserie Game Changers gewonnen.

Im Finale setzte sich das französische Team mit 3:1 (13:3; 16:18; 13:11; 13:2) gegen Rix.gg Lightning durch und krönte damit einen starken Lauf durch das für weibliche Spieler bestimmte Turnier. „Wir sind sehr glücklich, wir haben dafür hart gearbeitet“, sagte Tenstar-Spielerin Clara „Cla“ Rossi im Interview nach dem Spiel. „In Counter-Strike habe ich für eine lange Zeit nichts gewonnen, aber dies war ein neuer Start mit neuen Spielern.“

Tenstar mit starkem Lauf durch das Turnier

Die Game-Changers-Turnierserie fand erstmals im März in Nordamerika statt, zeitgleich zur dortigen dritten Serie wurde nun auch erstmals eine Ausgabe für Europa, die Türkei sowie den russischen Sprachraum veranstaltet. Tenstar kristallisierte sich dabei bereits früh als einer der Favoriten heraus: Auf dem Weg ins Finale verlor das Team keine einzige Karte.

Auf der ersten Karte überließ Tenstar dem Gegner nur drei Runden und ging in Führung, doch das mit einer internationalen Aufstellung antretende Team Rix.gg schlug auf einer engen zweiten Karte in der Verlängerung zurück. Danach übernahm Tenstar aber wieder die Kontrolle über die Serie. Einen Comebackanlauf von Rix.gg wehrten die Französinnen auf der dritten Karte ab, und machten den Titel mit einem klaren 13:2 auf der letzten Karte perfekt.

Nächstes Turnier erstmals mit gemischten Geschlechtern

Bereits Ende Oktober wird eine zweite Ausgabe des Turniers in Europa ausgetragen werden. Dabei darf erstmals mit geschlechtergemischten Teams gespielt werden, in denen nur mindestens drei der Spielerinnen und Spieler weiblich sein müssen.

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