Archivierter Artikel vom 08.08.2020, 00:01 Uhr

Europäische LoL-Liga

Schalke setzt LEC-Aufholjagd auch gegen Fnatic fort

Trotz sieben Niederlagen zum Start der Saison darf Schalke weiter vom „Miracle Run“ träumen – selbst Fnatic kann gegen den Lauf der Gelsenkirchener wenig anrichten. An der Spitze lichtet es sich langsam, auch Titelverteidiger G2 hat es in die Playoffs geschafft.

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Gilius
Schalke-Jungler Erberk «Gilius» Demir zeigt sich in der LEC weiter in Topform. (Archivbild).
Foto: Riot Games/dpa

Berlin (dpa). Vom letzten Platz in die Playoffs: Mit einem Sieg gegen Fnatic zum Start der letzten regulären Spielwoche der europäischen League-of-Legends-Liga LEC bleibt dieser Traum für Schalke 04 weiter in Reichweite.

Erberk „Gilius“ Demir, erst während dieser Saison in die Startaufstellung zurückgekehrt, konnte erneut überzeugen. „Hätten wir dieses Spiel verloren, hätten wir wahrscheinlich keine Chance mehr auf die Playoffs gehabt, also gehen wir einfach “Do-or-Die" ins Spiel und gewinnen“, sagte Gilius im Interview nach dem Spiel. „Ich habe heute mehr an den Händen geschwitzt als sonst, vielleicht wegen des Wetters. Aber wir waren sicher auch ein bisschen nervös.“

Fnatic gelang zwar der leicht bessere Start in die Partie, konnte sich aber keinen großen Vorsprung erarbeiten. Ein Teamkampf am Drachen sowie eine Eliminierung an Fnatics Botlaner Martin „Rekkles“ Larsson wendeten den Spielverlauf dann zu Schalkes Gunsten. Fnatic leistete sich weiter viele Fehler, nach nur 30 Minuten Spielzeit machte Schalke schließlich den fünften Sieg in Folge perfekt.

Titelverteidiger G2 Esports konnte sich nach einer langen Formkrise vorzeitig die Playoff-Teilnahme sichern. „Es war ein harter Split. Die Umstände waren nicht die besten für uns“, sagte G2-Coach Fabian „GrabbZ“ Lohmann im LEC-Stream. „Wir haben nie das Selbstvertrauen verloren, und wir haben auch schon vor ein paar Wochen gesagt: auch wenn wir nur Sechster werden, gewinnen wir halt die Playoffs. Wir glauben alle daran, und ich denke, das ist der wichtige Teil.“

An der Spitze steht MAD Lions nun alleine. Das spanische Team gewann gegen Misfits, Verfolger Rogue hingegen patzte gegen Team Vitality. Bitter lief es auch für Origen: trotz eines deutlichen Vorsprungs verlor der einstige Titelaspirant noch gegen Excel und steht nach der fünften Niederlage in Folge nun auf dem letzten Platz.

© dpa-infocom, dpa:200807-99-87101/3

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