Archivierter Artikel vom 21.02.2020, 16:40 Uhr

Deutscher an der Spitze

Europäischer E-Sport-Dachverband EEF gegründet

Der E-Sport ist nun auch auf EU-Ebene organisiert. In Brüssel hat sich die Esports Europe Federation gegründet. Der Präsident ist auch Chef des Deutschen E-Sport-Bundes.

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Hans Jagnow
Hans Jagnow sitzt nicht nur ander Spitze des deutschen E-Sport-Bundes, sondern auch des europäischen Dachverbandes EEF.
Foto: Lisa Ducret/dpa

Brüssel (dpa). Die europäische E-Sport-Szene ist künftig in einem neuen Dachverband organisiert. 26 nationale E-Sport-Verbände und Organisationen aus Europa gehören der Esports Europe Federation (EEF) an, die am Freitag in Brüssel gegründet wurde, wie der eSport-Bund Deutschlands (ESBD) mitteilte.

Zum Präsidenten des Verbands wurde Hans Jagnow gewählt, der auch Chef des ESBD ist. Er trat ohne Gegenkandidaten an.

„Die Gründung der EEF ist ein bedeutender und großer Schritt für die europäische Community. Wir stehen für eine grenzüberschreitende Bewegung, die Menschen vieler Kulturen und Hintergründe miteinander verbindet“, sagte Jagnow. Der neue Dachverband bringe den E-Sport verstärkt in Diskussionen auf dem europäischen Parkett ein.

Die EEF mit eigener Geschäftsstelle in Brüssel soll dem ESBD zufolge zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteuren moderieren und zwischen der Community und den europäischen Institutionen vermitteln.

Der Verband solle eine vereinte europäische Stimme seiner Mitglieder und Spieler sein und eine demokratische Plattform zum Organisieren und Weiterentwickeln der E-Sport-Bewegung darstellen, hieß es. Ein Ziel sei, die Rahmenbedingungen in den EU-Staaten für E-Sport langfristig zu harmonisieren.

European Esports Federation (EEF)