Archivierter Artikel vom 16.03.2020, 12:01 Uhr
London

Box-Weltmeister

Neues Doping-Verfahren gegen Fury möglich

Die britische Doping-Agentur UKAD wird sich mit den neuen Vorwürfen gegen Box-Weltmeister Tyson Fury befassen.

Tyson Fury
Boxen-Champion Tyson Fury steht wieder Ärger ins Haus.
Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

„Wir setzen uns immer mit potenziellen Beweisen in Bezug auf Dopingvergehen auseinander und werden eine Untersuchung beginnen, wenn das notwendig ist“, teilte UKAD mit. Die Organisation rief zudem dazu auf, sich mit Informationen an sie zu wenden.

Die „Mail on Sunday“ hatte berichtet, dass Fury und sein Cousin Hughie im Jahr 2015 einem Bauern Geld für eine entlastende Aussage geboten haben sollen. Beide Furys waren damals positiv auf das Steroid Nandrolon getestet worden, hatten das jedoch auf den Verzehr von unkastriertem Schwarzwild geschoben.

Ein Bauer sollte gegen Zahlung von umgerechnet 27.500 Euro aussagen, die Boxer mit dem Fleisch beliefert zu haben. Da er das Geld nie erhalten hat, ging er mit der Geschichte an die Öffentlichkeit. Fury-Promoter Frank Warren wies die Vorwürfe zurück. Sein Schützling war 2017 rückwirkend für zwei Jahre gesperrt worden.

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