Archivierter Artikel vom 22.04.2020, 12:28 Uhr
München

Coronavirus-Pandemie

Berufsbox-Verband rechnet mit Promoter-Pleiten

Der Bund Deutscher Berufsboxer fürchtet als Folge der Coronavirus-Pandemie Insolvenzen von Promotern. „Es wird mit Sicherheit die ein oder andere Insolvenz geben“, sagte BDB-Präsident Thomas Pütz der „tz“ München“.

Thomas Pütz
Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer.
Foto: Felix Hörhager/dpa

Er gehe davon aus, dass frühestens im Herbst wieder Veranstaltungen abgehalten werden können. „Vielleicht wird es aber auch in diesem Jahr gar nichts mehr, wenn es keinen Impfstoff gibt“, meinte Pütz.

Der BDB verzichtet aufgrund der Situation derzeit darauf, ausstehende Mitgliedsbeiträge oder Außenstände bei Promotern einzufordern. Zudem spricht sich Pütz klar gegen Kämpfe ohne Zuschauer aus. „Ich halte davon nichts, da gehen die Emotionen verloren, das Publikum fehlt, das kann ich mir schwer vorstellen“, sagte der BDB-Chef. Diverse Anfragen sollen dem Verband allerdings vorliegen.

Website BDB