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Die HNA-Flagge weht überall: So viel China steckt im Hahn

Es ist ein trüber Wintertag im Hunsrück, der den Hahn noch etwas trostloser wirken lässt als sonst schon – irgendwie unfertig. Auch Jahrzehnte nach dem Abzug der Amerikaner ist das Gelände immer noch halb US-Housing, halb Flughafen. Zwischen Lagerhallen, Terminal und Parkplätzen wuchert wild das Gras. Und auch die Geschäftsstelle macht nicht gerade einen repräsentativen Eindruck. Nackter Beton. Farbdesigner beschäftigen sie hier offensichtlich nicht. Immerhin flattert vor Gebäude 667 B jetzt eine rote HNA-Flagge neben der schwarz-rot-goldenen von Rheinland-Pfalz.

Seit der chinesische Konzern den Hahn übernommen hat, liegen am Zeitungsständer vor den Büros der Geschäftsführung Ausgaben der „China Times“ aus. Für wen eigentlich? Für Christoph Goetzmann jedenfalls nicht. Der ...
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