Einfuhr von Lebensmitteln
Zollfund in Saarbrücken: Zu viel Obst kann illegal sein
Vorstellung der Zoll-Jahresbilanz 2025
Am Flughafen in Saarbrücken wurde ein Ehepaar bei einer Zollkontrolle mit 60 Kilogramm Obst und Gemüse aus der Türkei erwischt. (Symbolbild)
Jan Woitas. DPA

Rund 60 Kilogramm Obst aus der Türkei im Gepäck: Am Flughafen Saarbrücken wurde ein Ehepaar gestoppt. Warum strenge Regeln für pflanzliche Lebensmittel gelten.

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Saarbrücken (dpa/lrs) – Am Flughafen in Saarbrücken ist ein Paar bei einer Zollkontrolle mit rund 60 Kilogramm Obst und Gemüse aus der Türkei erwischt worden. Da die private Einfuhr solcher Mengen nicht ohne weiteres erlaubt ist, wurden die Lebensmittel sichergestellt und vernichtet, erklärte das Hauptzollamt Saarbrücken.

«Pflanzliche Lebensmittel im Reiseverkehr, insbesondere aus Nicht-EU-Ländern, unterliegen strengen Beschränkungen oder sogar Verboten», erklärt eine Sprecherin des Hauptzollamts Saarbrücken. Hierdurch solle verhindert werden, dass Krankheiten und Schädlinge eingeschleppt werden.

Ausnahmen gelten bei der Vorlage entsprechender Zeugnisse (die bei Privateinfuhren in der Regel niemand hat) oder bei Obst wie Ananas, Datteln, Kokosnuss, Durian-Früchte und Bananen. Die Einfuhr von Fleisch- und Wurstwaren ist in jedem Fall untersagt.

© dpa-infocom, dpa:260520-930-105839/1

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