Unfall an Bahnübergang
Nach Kollision von Zug und Transporter: Mann schwer verletzt
Kollision von Zug und Transporter
Der Regionalzug mit beschädigter Front steht am Bahnhof auf den Gleisen.
Uwe Anspach. DPA

Der Verkehr stockt, ein Autotransporter bleibt auf einem Bahnübergang stehen. Es kommt zu einer verehrenden Kollision. Die Polizei veröffentlicht neue Details zu dem Unfall.

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Insheim (dpa) - Nach dem Zusammenstoß eines Autotransporters und eines Regionalzugs in der Südpfalz zeigt sich das ganze Ausmaß des Schadens: Es gibt ein Trümmerfeld von mehreren Hundert Metern, ein in Brand geratenes Auto und einen schwer verletzten Fahrer. Drei weitere Menschen wurden bei dem Unfall am Montagabend leicht verletzt. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf mehrere 100.000 Euro. 

Polizeiangaben nach war der Fahrer des Autotransporters im stockenden Verkehr mit seinem Auflieger auf dem Bahnübergang in Insheim (Landkreis Südliche Weinstraße) stehen geblieben, als sich ein Regionalexpress näherte. Der Lokführer habe trotz einer Notbremsung den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen können, hieß es. Es kam zur Kollision. 

Herumfliegende Trümmerteile verletzen Fahrer

Der Transporterfahrer schaffte es noch, auszusteigen, wurde aber durch herumfliegende Trümmerteile schwer verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Trümmer trafen auch ein Auto auf einem nahe gelegen Parkplatz und setzen dieses in Brand. Das Trümmerfeld soll sich über mehrere hundert Meter erstrecken. Auch der Transporter geriet in Brand. Zudem soll es mehrere Explosionen gegeben haben. 

Drei Zugpassagiere erlitten den Angaben nach durch die Wucht des Aufpralls leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Kurz nach dem Vorfall war die Polizei noch von vier Leichtverletzten ausgegangen. 

Gleisbett muss überprüft werden

Die Bergungsarbeiten dauerten in der Nacht noch immer an. Die Strecke werde auf jeden Fall bis zum Morgen gesperrt sein, hieß es. Es sei noch unklar, ob es Schäden am Gleisbett gibt, sagte ein Polizeisprecher. Dies solle in den Morgenstunden überprüft werden. Danach werde über die Freigabe der Strecke entschieden.

© dpa-infocom, dpa:260324-930-857224/2

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