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Wie hoch verliert Lahnstein beim FSV?

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Jan Lindner

Fußball-Rheinlandliga – Am Dienstagabend nach dem Training hatten sie sich zusammengesetzt. Lahnsteins Trainer Michael Enkirch und seine Spieler. Sie diskutierten, ob sie diese demütigende Abschiedstournee in der Fußball-Rheinlandliga nicht sofort abbrechen sollten. Nach einer kleinen Debatte sagten sie: Nein, wir spielen weiter. Und fahren diesen Samstag zum Spitzenreiter FSV Salmrohr (Anstoß: 14.30 Uhr).

In Salmrohr, diese Einschätzung empfiehlt die Tabelle, werden sie sich nicht lange mit dem abgeschlagenen Schlusslicht beschäftigen. Der Oberligaaufstieg ist das erklärte Ziel. Nicht einfach so hat der FSV um Trainer Robert Jung vor der Saison kräftig eingekauft. Ihr dickster Fang? Ex-Profi Dino Toppmöller, einer der beiden Söhne des ehemaligen Bundesligaprofis und -trainers Klaus Toppmöller. Der 30-Jähige Dino spielt seit vergangenen Sommer in Salmrohr. Toppmöller lief 128-mal in der 2. Bundesliga für Saarbrücken, Bochum, Frankfurt, Aue, Offenbach und Augsburg auf – und schoss 20 Tore. Das Internetportal transfermarkt.de beziffert den Marktwert des 1,90 Meter großen Stürmers auf 250 000 Euro.

"Wir müssen Beton anrühren. Wenn wir mitspielen, gehen wir unter", sagt Lahnsteins Trainer Michael Enkirch. Nach seinem Einsatz am vergangenen Wochenende in Zell fehlt der 45-Jährige diesen Samstag verletzt (Achillessehnenreizung) – wie auch Hans Peter Conen (Muskelfaserriss), Christian Böhm (Muskelverletzung), Dominik Klein (Schienbeinprellung) und Tarik Cicek (Bänderverletzung). Wieder dabei sind Marc Pender, André Spitzley und Tobias Uran.

Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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