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    Marco Wagner kehrt nach Wirges zurück

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    Besonders freut sich Wagner auf den Wirgeser Betreuer Rudi Schenkelberg. "Einfach ein Original, es gibt nicht viele wie ihn", sagt Wagner. Schenkelberg sieht es eher nüchtern: "Sagen Sie dem Marco, er soll den Schlüssel von der Sportanlage am Freitag mitbringen." Er ist und bleibt eben ein Original.

    Der Kontakt in die alte Heimat wird beim Mülheimer Trainer jedoch bestehen bleiben – auch ohne Sportanlagenschlüssel. "Der erste Blick im Videotext geht noch heute immer auf die Ergebnisse der Spvgg", gibt Wagner zu. "Ich bin dort mit dem Herzen verbunden und fiebere immer noch mit." Aber, das weiß keiner besser als Wagner selbst: "Meine Mülheimer Spieler interessiert es nicht, ob ich dort 15 Jahre aktiv war oder nicht."

    Mülheims Akteure schauen viel lieber auf das 11:0 gegen die SG Eintracht Lahnstein zurück. Das Schützenfest gegen das Schlusslicht hat Laune auf mehr gemacht. Und war diese Woche natürlich auch ein perfekter Zeitpunkt, um die Weichen in die Zukunft weiter zu stellen. "Wir haben bereits viele Zusagen, vielleicht brauchen wir ja gar keine Neuen. Vielleicht aber doch auf ein oder zwei Positionen", sagt Wagner relativ konkret.

    Eigentlich wollte der sich im Vorfeld des Wirges-Spiel über die Platzbedingungen im Westerwald beschweren. Doch nun kommt die überraschende Wende: "Ich gehe mit dem Spielfeld auf Schmusekurs. Du musst den Platz lieben lernen und dich gewissenhaft vorbereiten", meint der Mülheimer Coach. "Vor allem als Offensivspieler hast du dort Vorteile, weil der Verteidiger mal wegrutscht und der Torwart oftmals einen Ball klatschen lässt." Und weiter: "Wir haben in Kyllburg auf rotem Beton gespielt und gewonnen, dann können wir auch den Wirgeser Kunstrasenplatz erobern." Eigens dafür schob Wagner mit der SG 2000 noch eine Trainingseinheit auf dem Platz des SV Untermosel Kobern.Gondorf ein – auf vergleichbarem Untergrund.

    Verzichten muss Mülheims Trainer wohl auf Ersatztorwart Andreas Pütz, der durch Marc Nickenig ersetzt werden würde. Carsten Wans zog sich eine Bänderverletzung zu und fällt länger aus. "Das ist ärgerlich, denn er war einer von den jungen Kerlen, die oft durchgespielt haben", so Wagner.

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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