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    Knöll verpasst Tor des Jahres

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    Zwar bestimmte Mülheim über weite Strecken das Spiel, musste am Ende aber sogar mit einem Punkt zufrieden sein. Den sicherte erst Ismajl Dervishaj in der Schlussminute mit einem trockenen Schuss aus dem Gewühl heraus (90.). Zuvor war es der Malberger Andreas Nauroth, der einem kapitalen Patzer des Mülheimer Innenverteidigers David Buschbaum mit einem Heber über SG-Schlussmann Michael Wall zur Gästeführung verwertete (83.). "Danach hatte ich gedanklich bereits den Dreier verrechnet, vor dem Spiel und auch zur Pause wäre ich aber mit dem Punkt zufrieden gewesen", meinte Malbergs Coach Theo Brenner.

    Denn bis zur Führung hatten die Westerwälder zuvor nur einmal ernsthaft für Gefahr gesorgt, als Wall einen Kopfball von Stefan Häßler entschärfte (73.). Ganz anders die Mülheimer, die im ersten Durchgang das Tempo diktierten, sich nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde schnell ein Übergewicht erspielten. Einzig der Treffer blieb der SG 2000 verwehrt. Den hatten Steffen Pistono (13., 43.), Daniel Kossmann (19., 34.) und Christian Wiersch (38.) mehrfach aus dem Fuß. Für die Szene des ersten Durchgangs sorgte aber Mülheims Spielführer Thorsten Knöll, der den Malberger Schlussmann Matthias Zeiler nach dessen Ausflug aus dem Strafraum beinahe mit einer Volley-Direktabnahme von der Mittellinie auf dem falschen Fuß erwischt hatte. Knölls Versuch der Marke Tor des Jahres landete aber knapp neben dem anvisierten Ziel (18.).

    "Mit der ersten Halbzeit war ich absolut zufrieden", sagte Mülheims Trainer Wagner. Der Rest blieb unausgesprochen, aber auch ihm war die Enttäuschung über den zweiten Durchgang sichtlich anzumerken. "Beim Gegentor sehen wir dumm aus, bei allen Gegentreffern in der Rückrunde haben wir die Gegner eingeladen", sagte Wagner.

    Vor allem fehlte der SG 2000 aber vorn die Durchschlagskraft. Zwingend war es nicht, eher halbgar, was Mülheim anbot. "Natürlich hatten wir den Dreier im Visier, natürlich sind wir enttäuscht – auch, wenn der Gegner einen guten Tag erwischt hat", meinte Wagner. Dem stimmte auch Brenner zu: "Wir waren absolut am Limit. Es war aber auch unser Glück, dass Mülheim nach der Pause in Sachen Tempo nachgelassen hat."

    Von unserem Mitarbeiter

    David Geisbüsch

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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