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Burgbrohl lässt sich nicht lange verunsichern

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Am Wochenende waren Markus Sander (links) und die SG Neitersen/Altenkirchen beim Tabellenführer SpVgg Burgbrohl (Stefan Krämer) chancenlos. Bereits am Mittwoch wartet die nächste Aufgabe auf den Vorletzten der Rheinlandliga, dann geht's zu Hause gegen die TuS Rot-Weiß Koblenz.
Am Wochenende waren Markus Sander (links) und die SG Neitersen/Altenkirchen beim Tabellenführer SpVgg Burgbrohl (Stefan Krämer) chancenlos. Bereits am Mittwoch wartet die nächste Aufgabe auf den Vorletzten der Rheinlandliga, dann geht's zu Hause gegen die TuS Rot-Weiß Koblenz.
Foto: VOLLRATH

Zittern um den Pflichtsieg mussten die Brohltaler gegen den Tabellenvorletzten aber dennoch, weil sie wieder einmal nicht um den vermeidbaren Gegentreffer herumkamen. Denn spätestens nach dem überraschenden 1:2-Anschlusstreffer durch Florian Wirths (48.) hing die Partie phasenweise in der Schwebe. Mit einem platzierten Freistoß zum 3:1 befreite schließlich Richard von Klaß (67.) die Gastgeber aus der kniffligen Lage. Zuvor hatten Martin Zerwas (13.) und Dzenis Ramovic (26.) die zunächst spielerisch überlegenen und offensiv ausgerichteten Burgbrohler mit 2:0 in Führung geschossen.

"Wir haben selbstbewusst gespielt und dabei auch sehr viel investiert. Da wir in allen Belangen überlegen waren, geht unser Sieg dann auch völlig in Ordnung", freute sich Adams über den verdienten 15. Saisonerfolg. Dass das Kellerkind Neitersen unmittelbar nach der Pause aber noch einmal herankommen würde, sei so nicht geplant und schon gar nicht zu erwarten gewesen. "Wir waren nicht ganz auf der Höhe, und Neitersen erzielt mit seiner ersten Chance den Anschluss. Gut war, dass wir noch mal zulegen konnten", so Adams. Vor rund 100 Zuschauern begann Burgbrohl sehr offensiv, engagiert und bissig. Neitersen stand sofort unter Druck. Tobias Wirtz (2.), Pawel Klos (3.) und Lukas Groß (5.) sorgten schon in der Anfangsphase mit ihren Warnschüssen für Torgefahr. Nur wenig später machte es Martin Zerwas viel besser, als er nach einer Flanke durch von Klaß und mit viel Gefühl den Ball zum 1:0 (13.) in den Maschen versenkte. Ein schöner Spielzug über die rechte Außenbahn brachte die vermeintliche Vorentscheidung: Der schnelle Zerwas bediente den eifrigen, aber nicht immer glücklich agierenden Ramovic. Der drehte sich unbedrängt und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 (26.) ein.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste nur zehn Spieler auf dem Feld, da Stefan Bischoff nach einem Zweikampf mit Ramovic mit einer Knieverletzung behandelt wurde. "Wir vermuten, dass er sich eine Außenbandverletzung zugezogen hat", meinte SG-Trainer Torsten Gerhardt. Burgbrohl machte auch weiterhin das Spiel, ließ den Ball und Gegner laufen. Der Wille der zuvor ohnehin schon harmlosen Gäste schien gebrochen, zumal vor dem Burgbrohler Tor vor der Pause durchgängig Flaute herrschte. "Wir mussten froh sein, dass uns Burgbrohl in der ersten Halbzeit nicht schon abgeschossen hatte", sagte Gerhardt. In der Tat: Nichts deutete zunächst auf ein ernsthaftes Aufbäumen der SG Neitersen hin. Doch es kam nach der Pause anders: Nach einer Ecke von Till Niedergesäß schraubte sich der baumlange Abwehrrecke Wirths unwiderstehlich hoch und köpfte das Leder kraftvoll zum 1:2 (48.) ein. Burgbrohl reagierte irritiert, bevor die Hausherren wieder Spaß am Spiel entwickelten, mehr Ballbesitz hatten und sich damit dann auch beste Chancen erarbeiteten.

Nachdem Klos (52., 54.) und Wirtz (58.) noch leer ausgingen, traf von Klaß schließlich per Freistoß zum 3:1 (67.). Groß mit einem dosierten Schlenzer zum 4:1 setzte schließlich den Schlusspunkt (73.).

Von unserem Mitarbeiter

Horst Bach

Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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