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Alemanne Koslowski beendet Leidenszeit

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Die Alemannen hatten das erwartete Spiel zu absolvieren. Der Gast präsentierte sich äußerst defensiv. "Die SG hat sich mit elf Mann um den eigenen Strafraum verbarrikadiert. Das ist legitim, macht es aber schwer", erklärte SVA-Trainer André Weingärtner. Er ergänzte: "Ich bin aber hochzufrieden, wie meine Mannschaft die Sache angegangen ist. Wir waren geduldig und sind souverän aufgetreten, auch wenn längst nicht alles perfekt war." Sehr gut funktionierte die defensive Absicherung. Die Blaubacher kamen in den 90 Minuten zu keiner gefährlichen Situation. Ganz anders die Alemannen, die versuchten, das Bollwerk über die Flügel aufzureißen. Dort war diesmal Torjäger Arlind Mulaj zu finden, da Weingärtner in der Spitze Niclas Schneider aufgrund starker Trainingsleistungen eine Chance gegeben hatte. "Die hat er genutzt. Er hat gut gespielt", sagte Weingärtner.

Schneider war auch am Führungstreffer beteiligt. In der 40. Minute wurde er im Strafraum gelegt, Patrick Walther verwandelte den Strafstoß "tiefenentspannt", wie Weingärtner lobend anmerkte. Nach der Pause (60.) legte Mulaj dann das 2:0 nach. Er war bei einer Oliver-Hoch-Ecke am kurzen Pfosten zur Stelle. Anschließend ließen die Kräfte der Gäste nach, die Alemannen waren nun deutlich überlegen, nutzten aber die vielen Möglichkeiten nicht – bis auf eine Ausnahme. Koslowski zeigte seine Klasse, als er drei Minuten nach seiner Einwechslung vollendete. "Er hat eine lange Leidenszeit hinter sich, ist auch noch nicht so weit, dass er 90 Minuten spielen könnte. Dank seiner technischen Fähigkeiten kann er uns aber auch bei Kurzeinsätzen helfen", sagte Weingärtner. olp

SV Alemannia Waldalgesheim: Schotte – Baumann, Fennel, Kranz, Lang – L. Weingärtner, Walther – Mulaj (65. Serratore), Hoch, Neumann (53. Azzaoui) – Schneider (75. Koslowski).

So geht's weiter: am Freitag, 19.30 Uhr, in Ingelheim.

Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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