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Sperre für Hambuchs Coach

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SSV Ellenz-Poltersdorf – SV Binningen. Während in der vergangenen Woche das Binninger Spiel ausfiel, ärgerte sich SSV-Coach Mario Oster über eine verdiente und unnötige Niederlage in Kastellaun. Sein Team patzte trotz 2:0-Führung. "Ich erwarte eine Reaktion. Das Spiel ist richtungsweisend. Wenn wir gegen Binningen verlieren, kann es ein schwarzer November werden. Danach geht es gegen Hambuch und Mastershausen", warnt Oster. Das Hinspiel entschieden die Moselaner trotz engem Spielverlauf mit 4:1 für sich.

TuS Treis-Karden – SG Lutzerath. "Wir sind nach wie vor im Soll, versuchen im Heimspiel offensiv zu spielen und natürlich zu gewinnen", sagt TuS-Spielertrainer Kai Thönnes, der wohl nach langer Zeit wieder selbst mit von der Partie ist. Nach dem 2:0-Hinspielsieg und dem bisherigen Saisonverlauf sieht Thönnes sein Team auch erstmals als Favorit vor der Partie gegen die Eifeler, warnt aber zugleich: "Ich habe Lutzerath gegen Mastershausen gesehen, sie sind nicht zu unterschätzen und haben eine aufsteigende Form."

TuS Uhler – SG Auderath/Alflen. In Uhler findet das absolute Kellerduelle zwischen dem Schlusslicht aus der Eifel und dem Tabellenvorletzten Uhler statt. Beiden Mannschaften hilft nur ein Sieg, um weiter im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. "Es ist ein Licht-oder-Schatten-Spiel. Wenn wir gewinnen, sehen wir wieder Licht, wenn wir verlieren, werden die Wolken dunkler", weiß TuS-Trainer Mario Esser. Auch Gegenüber Andreas Gornus ist sich um die Bedeutung der Partie bewusst: "Das ist ein Gegner, gegen den es möglich ist, zu gewinnen. Wir müssen auf jeden Fall drei Punkte holen, gegen wen denn sonst?"

SG Müllenbach/Laubach – SG Bremm II. Zwei Niederlagen kassierte Spitzenreiter Müllenbach bislang, eine davon im Hinspiel gegen die Bremmer Reserve. Im Rückspiel soll es besser laufen: "Wir wollen unseren Lauf fortsetzen, gegen Bremm haben wir noch eine Rechnung offen", weiß Müllenbachs Übungsleiter Lothar Schenk, der mit Rückkehrer Christoph Hoffmann (kommt vom VfB Polch) eine weitere Alternative im Kader bekommen hat.

SG Weiler-Gevenich/Faid – SG Vorderhunsrück. Der Klassiker in der B Nord ist in dieser Saison seit langer Zeit kein Spitzenspiel mehr. Bestenfalls die Gastgeber haben noch Chancen auf Platz zwei, die Hunsrücker stehen mit 16 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. "Die Spiele waren immer ausgeglichen, sowohl vom Spielverlauf her als auch vom Ergebnis. Meistens gab es Auswärtssiege, diesen Trend wollen wir stoppen", sagt Weilers Coach Wolfgang Breitscheidel. Auch im Hinspiel siegte mit den Eifelern die Gastmannschaft.

SG Hambuch/Kaifenheim/Brohl – SG Buch/Bell. Sperre für Michael Pillig: Der Hambucher Coach bekam von der Spruchkammer ein dreimonatiges Verbot, seine Mannschaft zu trainieren und bei den Partien zu betreuen. In den Spielen bei der SG Müllenbach (0:1) und im Kreispokal gegen den SV Büchel (7:1) kam es jeweils zu einem Disput mit den Unparteiischen. "Ich kann nicht akzeptieren, wenn wir ungerecht behandelt werden. Trotzdem tun mir die Worte im Nachhinein leid", beteuert Pillig. Gemeinsam mit seiner Mannschaft und dem Vorstand wurde die weitere Vorgehensweise besprochen. "Wir wollen zusammenhalten, und die Mannschaft will eine Trotzreaktion zeigen", sagt Pillig. Deshalb will er trotz schlechter Wetter- und Platzlage auch unbedingt gegen Buch spielen. "Zurzeit sind alle Plätze gesperrt, aber es wäre schade, wenn wir nicht spielen, denn wir sind ganz gut drauf und haben alle Mann an Bord." sto

Regionalsport Süd - Klasse 5 - Kreisligen Nahe
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