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Kellerduell zwischen Wildenburg und TSG

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Voller Einsatz ist für die TSG Idar-Oberstein (rechts) – hier im Spiel in Rötsweiler – auch am heutigen Samstag bei Schlusslicht SG Wildenburg/Hottenbach gefragt. Denn die nächsten Spiele entscheiden, wohin der Weg der TSG in dieser Saison geht.
Foto: Manfred Greber
Voller Einsatz ist für die TSG Idar-Oberstein (rechts) – hier im Spiel in Rötsweiler – auch am heutigen Samstag bei Schlusslicht SG Wildenburg/Hottenbach gefragt. Denn die nächsten Spiele entscheiden, wohin der Weg der TSG in dieser Saison geht.
Foto: Manfred Greber

Für beide Kontrahenten ist die Partie richtungsweisend. "Wir haben nur noch wichtige Spiele", wendet Marc-Philipp Haffa ein. "Wir hoffen, dass der Knoten endlich platzt." Der Spielausschussvorsitzende der SG macht personelle Probleme für den schwachen Start verantwortlich. Unter anderem fallen Torwart Benedikt Schneider, Thorsten Ströher, Jens Bartholomes und André Koch aus. "Es ist schwierig, sie zu ersetzen", sagt Haffa. "Deshalb denken wir nur von Spiel zu Spiel." Er warnt vor dem Gegner: "Die TSG hat eine starke Mannschaft, obwohl sie erst so wenig Punkte eingefahren hat. Auch angeschlagen ist die TSG sehr gefährlich. Sie hat großes Potenzial in der Offensive. Wir sind gewarnt."

Die Personalsituation bei der TSG hat sich entspannt. Urlauber und Verletzte sind zurück im Team. "Das ist ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen, um nicht frühzeitig unten reinzurutschen", sagt deshalb Trainer Armin Decker. "Es wird die ganze Saison gegen den Abstieg gehen, denn die Jungs sind noch zu frisch und zu blauäugig." Beide Mannschaften werden zunächst auf die Defensive achten. "Wir werden erst einmal hinten dicht machen", kündigt Decker an. "Wir sind darauf bedacht, zu null zu spielen. Mit unseren schnellen Spielern lauern war dann auf Konter." Auch für Haffa hat Torsicherung Vorrang. "Wir werden mit Sicherheit nicht offenen Auges in die sehr gute Offensive der TSG laufen", sagt der SG-Spielausschussvorsitzende. Das Hauptproblem der Wildenburger aber ist der Angriff, der erst magere vier Treffer zustande gebracht hat.

Schützenhilfe können beide Kontrahenten am Sonntag, 15 Uhr, von den Spitzenteams bekommen. Denn die haben Heimrecht gegen Mannschaften, die im Umfeld der Wildenburger und der TSG beheimatet sind. Da muss der Verlierer des Kellerduells kaum befürchten, gleich ganz abgehängt zu werden. So empfängt Tabellenführer VfL Weierbach die SG Niederhambach/ Schwollen, den Elften, die SG Idarwald als Dritter den SV Weiersbach, den Drittletzten, und der TuS Mörschied II als Vierter den SC Birkenfeld II, den Zwölften. Es ist kaum anzunehmen, dass der FC Bärenbach, der erst einen Punkt hat, beim TuS Hoppstädten II, der Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren (2), etwas mitnehmen kann. Auch die Spvgg Fischbach, der Viertletzte, ist bei der Spvgg Nahbollenbach klarer Außenseiter. Nur einmal treffen Tabellennachbarn aufeinander. Der TuS Kirschweiler und sein Gast, die SG Rötsweiler-Nockenthal/Mackenrodt, sind mit vier beziehungsweise fünf Punkten der Gefahrenzone noch ganz nahe. ga

Regionalsport Süd - Klasse 4 - Bezirksklassen
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