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Dörner übernimmt die SG Braunweiler

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Dörner schaute sich im Vorfeld schon einmal zwei, drei Spiele seiner künftigen Mannschaft an. Viel Positives wird er nicht gesehen haben. Die SG ist noch sieglos. Der Abstand zum Drittletzten, dem FSV Rehborn, beträgt bereits elf Zähler. "Eine Mannschaft mit drei Punkten zu übernehmen, ist nicht so prickelnd", räumt der 34-Jährige ein, der in den beiden vorangegangenen Spielzeiten den TSV Langenlonsheim/Laubenheim in die Landesliga geführt und dann dort auch gehalten hatte. "Ich musste ein paar Tage überlegen. Dann habe ich mir aber gesagt: Das ist eine Herausforderung. Ich muss mich auch erst einmal daran gewöhnen, dass es keine Landesliga ist."

Dörner wird als Spielertrainer die Mannschaft auch auf dem Feld verstärken. Mit weiteren potenziellen Zugängen laufen Verhandlungen. "Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen", sagt der 34-Jährige. "Mit mir werden es vielleicht drei neue Spieler sein." Ein Klassenverbleibs-Garantie stellt der neue Spielertrainer nicht aus. "Es ist schon sehr unwahrscheinlich, dass wir das noch schaffen", bekennt Dörner. "Es wäre vermessen zu sagen, wir werden noch Fünftletzter. Ich gehe die Aufgabe mit Euphorie an und schaue, ob ich da was bewegen kann. So abgedroschen es klingt: Ich denke von Spiel zu Spiel. Mal sehen, ob wir das Unmögliche noch möglich machen können." ga

Regionalsport Süd - Klasse 4 - Bezirksklassen
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