40.000
  • Startseite
  • » Bezirksligen
  • » Die SG Eintracht ist der Gewinner des Spieltags
  • Aus unserem Archiv

    Die SG Eintracht ist der Gewinner des Spieltags

    Kein Teaser vorhanden

    Strafstoßschütze gegen Spielertrainer: Waldemar Hass (VfL Rüdesheim, links) kommt im Kopfballduell gegen Daniel Speh (VfL Simmertal) einen Tick zu spät. Die Simmertaler hatten auch am Ende die Nase vorn. 
Foto:Klaus Castor
    Strafstoßschütze gegen Spielertrainer: Waldemar Hass (VfL Rüdesheim, links) kommt im Kopfballduell gegen Daniel Speh (VfL Simmertal) einen Tick zu spät. Die Simmertaler hatten auch am Ende die Nase vorn.
    Foto:Klaus Castor

    SG Disibodenberg - SG Spabrücken/Hergenfeld/Schöneberg 1:1 (0:0). Die Gäste verhinderten das gefürchtete Kombinationsspiel des Aufsteigers mit Erfolg. Spielertrainer Günter Dilly beorderte seine Mannschaft kompakt und weit zurückgezogen in die eigene Hälfte. Von dort aus fuhren die Gäste vereinzelte Konter. Bis zur Pause blieb es vor den Toren aber ruhig. "Aus der einzigen halben Chance, die sie hatten, haben sie dann ein Tor gemacht", sagte Disibodenbergs Abteilungsleiter Jürgen Grimm. Verantwortlich für den überraschenden Treffer zeichnete Willi Gäns (70.). Doch ganz undurchdringlich war das Bollwerk der Spabrücker nicht: SGD-Toptorjäger Benjamin Schmell versenkte einen Handelfmeter (81.) zum 1:1-Endresultat.

    SV Winterbach - TuS Mörschied 2:2 (2:0). SVW-Chef Hartmut Kessel ärgerte sich richtig über das Ergebnis. "Da war mehr drin", sagte er. "Wir hatten sie gut im Griff, hätten eigentlich als Gewinner vom Feld gehen müssen." Jonas Kunz hatte die Gastgeber binnen zwei Minuten (28., 30.) mit 2:0 in Führung gebracht. Nach der Pause musste er allerdings aus beruflichen Gründen passen. Die verbliebenen Winterbacher mussten dann mit ansehen, wie sich zwei Mörschieder Scharfschützen profilierten. Tobias Stauch nahm als erster Maß und schnippelte einen Freistoß direkt ins Tor (57.). Sein Bruder Pascal machte es wenig später ebenfalls ganz stark. Auch sein Freistoß stoppte erst im Tornetz (69.). Obwohl der SVW weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2012 wartet, stellte Kessel selbstbewusst fest: "Winterbach lebt!"

    SV Medard - SV Weiersbach 6:0 (4:0). Beim SV Medard sind schon ganz andere Klubs unter die Räder geraten. Für den SVW war es trotzdem ein bitteres Wochenende. Nach dem 0:10 in der vergangenen Woche setzte es gestern ein 0:6. Jochen Buss (6.), Patrick Schunck (11.), Julian Kuhn (30.), Benedikt Bernd per Doppelpack (41., 50.) und erneut Buss (60.) beförderten den Ball über den Kreidestrich im Tor des SVW. "Ein ganz einseitiges Spiel", sagte Medards Abteilungsleiter Jürgen Deutschler. "Schon nach einer halben Stunde war hier eigentlich alles entschieden."

    VfL Simmertal - VfL Rüdesheim 2:1 (0:0). Der VfL Simmertal drehte die Partie dank überragenden Einsatzes. "Es war hochverdient", sagte Simmertals Abteilungsleiter Timo Heinrich. Kurz nach der Pause war sein Klub in Rückstand geraten. Rüdesheims Waldemar Hass verwandelte einen Foulelfmeter (55.). Der verdiente Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten: Philipp Giegerich egalisierte umgehend (60.). Routinier Michael Ebert sicherte schließlich den Dreier (64.). "Ich dachte schon wir verlieren wieder trotz der vielen Chancen", sagte Heinrich. Michael Gschwindt war der einzige Grund, warum es zur Pause überhaupt noch 0:0 stand. Der Torwächter des VfL Rüdesheim parierte viermal glänzend gegen heranstürmende Simmertaler.

    SG Niederhambach/Schwollen - SG Weinsheim 1:2 (0:2). Die gute Nachricht aus Sicht der Gastgeber war die Rückkehr von Christoph Biehl. Der beste Torschütze der Niederhambacher kehrte nach langer Verletzungspause zurück und traf prompt zum 1:2-Anschlusstreffer (88.). Das Problem daran: Die Partie war schon so gut wie verloren. Dennis Messer (12.) und Jeffrey Thiel (25.) hatten gegen gelähmt wirkende Platzherren schon früh die Entscheidung besorgt.

    SG Eintracht Bad Kreuznach - FC Hohl Idar-Oberstein 5:0 (2:0). Nur in den ersten 15 Minuten hatte die SGE Schwierigkeiten mit dem gefürchteten FC-Sturm. Danach war für Eugen Karpunov meistens bei Patrick Krick oder Dilsad Özsoy Schluss. Angriffspartner Sergej Kuchno fand so gut wie gar nicht statt. Kurz nach der wackeligen Auftaktphase liefen auch die Offensivbemühungen der SGE besser an. Nach 18 Minuten zog Mario Rignanese an Sven Heringer vorbei und flankte von links in den Strafraum. Dort drückte Kai Heringer den Ball unter die eigene Torlatte. Mit dieser Führung im Rücken wurde die Eintracht noch mutiger, und René Mecking erhöhte nach einem Patzer von Hohl-Keeper Edgar Brazel auf 2:0 (40.). In Durchgang zwei war Mecking schließlich an allen Toren beteiligt. Er erhöhte zunächst nach Supersolo auf 3:0 (60.), flankte dann auf Cousin Christoffer, der den Ball volley ins Tor jagte (73.). Ein Traumtor. Den Schlusspunkt setzt wieder Kapitän René (90.), der seine persönliche Ausbeute damit auf neun Tore in zwei Partien schraubte.

    FC Brücken - SV Niederwörresbach 3:1 (2:1). Der FC Brücken hat seine Heimstärke wieder entdeckt. Der SVN fiel dieser Errungenschaft zum Opfer. Marco Korb sorgte für eine frühe Führung (15.) und korrigierte auch den zwischenzeitlichen Ausgleich von Pascal Heidrich (40.) umgehend (45.). Den Schlusspunkt setzte Pascal Geibel, der einen Konter abschloss (82.) per Foulelfmeter. "Der Sieg geht in Ordnung. Auch wenn der SV nach der Pause besser wurde", sagte FC-Spieler Bernd Conrad.

    TuS Kirschweiler - VfR Baumholder 0:1 (0:1). Der Name des TuS-Vereinsheims "Zur Festung" steht sinnbildlich für den Aufwärtstrend der Kirschweilerer. Neben den treffsicheren Stürmern ist die Abwehr seit der Winterpause schwierig zu knacken. Dem VfR gelang es aber trotzdem. Christoph Heidrich staubte ab, nachdem Aushilfstorwächter David Islamyar einen Freistoß nur abklatschen konnte. "Keinen Vorwurf an David", sagte TuS-Trainer Christian Schwinn. Er wurde da eher von der Abwehr im Stich gelassen. Wir hätten klären müssen." Ansonsten berichtete Schwinn von einem "sehr guten Spiel". Die Niederlage nannte er auch deshalb"bitter": "Aber das ist Fußball." Carsten Zillmann

    Regionalsport Süd - Klasse 2 - Bezirksliga Nahe
    Meistgelesene Artikel