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Jonas Erbach droht auszufallen

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"Es sieht nicht so aus, als würde ich spielen können", erzählt Erbach etwas zähneknirschend, verschwendet dabei aber keinen Gedanken daran, dass dies einen entscheidenden Nachteil bedeuten könnte: "Wir haben sechs, sieben Guldentaler Jungs in unserem Team, die im Derby alle heiß sein werden." Davon geht auch der TSV-Trainer aus. "Die Guldentaler definieren sich doch nicht nur über den Jonas", sagt Michael Schilz.

Zweifelsohne könnten die Guldentaler ihren Toptorjäger gut gebrauchen, schließlich befinden sie sich nach der Niederlage des SV Oberkirn in der Rolle des Gejagten: Die SG grüßt (wenn auch mit zwei Spielen mehr als der SVO) vom zweiten Platz, der sie nach der Saison zu Aufstiegsspielen berechtigen würde. Eine Statistik, die vor dem Duell mit dem TSV nicht viel zu zählen scheint. "Wie die Tabelle aussieht, interessiert vor so einem Nachbarschaftsduell nicht", untermauert Erbach.

Unter Zugzwang stehen gewiss die Laubenheimer, die nach ihrem 1:0-Sieg bei der SG Eintracht Bad Kreuznach den Anschluss an den viertletzten Tabellenplatz wieder hergestellt haben (drei Punkte Rückstand auf die SG Eppenbrunn, die ein Spiel weniger absolviert hat). Nachlegen müssen sie trotzdem. "Wir haben gegen Guldental nichts zu verlieren und gehen positiv ins Spiel", sagt Schilz und versprüht Optimismus. Zusätzliche Motivation schöpft der TSV aus dem Hinspiel, das mit 0:6 verloren gegangen war. Damals traf Guldentals Jonas Erbach übrigens drei Mal. Das wird sich wohl nicht wiederholen. Vielleicht schafft es aber beim TSV diesmal einer in die Torschützenliste, der seinem ersten Einsatz seit langer Zeit entgegenstrebt: Stürmer Jule Dietz, der nach hartnäckiger Leistenverletzung in Bad Kreuznach wieder zum Kader zählte, brennt auf einen Einsatz von Beginn an. "Es freut mich, eine Alternative mehr zu haben", so Schilz über das anstehende Comeback des Stürmers. ce

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