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VfL legt im ersten Viertel Grundstein zum Erfolg

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"Das war richtig gut. Die Mädels haben an sich geglaubt, haben geackert und sich am Ende belohnt", freute sich VfL-Trainer Sascha Kontic. Hatten sie tags zuvor gegen Nieder-Olm das erste Viertel noch mit 3:19 verloren, drehten sie nun den Spieß um und entschieden den ersten Durchgang mit exakt dem gleichen Ergebnis (19:3) für sich. Dabei zeigten sie sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine starke Leistung. "Wir haben uns sukzessive nach vorne gearbeitet und davon zwei Viertel profitiert", berichtete Kontic.

Im zweiten Viertel hatten seine Spielerinnen nicht mehr ganz so leichtes Spiel, weil der TV aggressiver verteidigte und vermehrt den Abschluss aus der Distanz suchte. Zwei Dreier gelangen den Gastgeberinnen vor der Pause, einen Drei-Punkte-Wurf verbuchten sie danach. Nach 30 Minuten hatten sie den Ausgleich geschafft (30:30). In den letzten zehn Minuten stand die Partie auf des Messers Schneide und wurde von einem Freiwurf-Festival geprägt. Keine zwei Minuten waren mehr zu spielen, als Nahid Ketzer den knappen Vorsprung auf 42:39 ausbaute. Die Pfälzerinnen legten einen Punkt nach und hatten noch drei Aktionen, die der VfL abwehrte. Damit war Saisonsieg Nummer fünf perfekt und die Freude bei den Lady-Luchsen riesig. "Bad Bergzabern hat in der zweiten Hälfte von 20 Freiwürfen nur fünf getroffen, das hat uns in die Karten gespielt", sagte Kontic, der vom Auftritt seines Kollektivs angetan war.

Tags zuvor im Heimspiel gegen Nieder-Olm hatten die VfLerinnen einmal mehr mit ihrer Unbeständigkeit zu kämpfen gehabt. Im ersten Viertel lief kaum etwas zusammen. "Wir waren völlig neben der Kappe, genauso wie in der Vorwoche gegen Mainz", bedauerte der VfL-Coach. In der vierten Minute kam sein Team durch einen Freiwurf zu seinem ersten Punkt. Die Gäste setzten sich von 5:1 auf 10:1 ab und gewannen den ersten Spielabschnitt mit 19:3.

16 Punkte Rückstand – eine große Hypothek für die Gastgeberinnen. Doch sie steckten nicht auf, traten entschlossener auf, packten in der Defense zu und ließen im Angriff den Ball laufen. "So hätte ich die Mädels gerne mal 40 Minuten lang gesehen", sagte Kontic. Der Einsatz seiner Spielerinnen wurde belohnt. Mit 12:9 entschieden sie das zweite Viertel zu ihren Gunsten. Nach der Pause setzten sie ihre Aufholjagd fort. Mit einer 6:2-Serie verkürzten sie den 13-Punkte-Rückstand auf neun Zähler. Bis zum Ende des Durchgangs hatten sie sich bis auf fünf Punkte herangepirscht. Beeindruckend: Während die Lady-Luchse zwölf Zähler verbuchten, kam der Tabellenführer nur zu vier Pünktchen.

Doch ebenso schnell, wie die starke Phase begonnen hatte, endete sie. Von einer Sekunde auf die andere war es vorbei mit der Treffsicherheit, und so dauerte es 5:02 Minuten, bis Gloria Anheuser erstmals wieder den Ball im Korb versenkte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Nieder-Olmerinnen bereits 40 Punkte vorgelegt. "Am Ende war schon der Kräfteverschleiß zu erkennen. Aber die Mädels haben gezeigt, dass sie Basketball spielen können. Wir haben nur leider nicht den Spielraum, uns ein schlechtes Viertel erlauben zu können", resümierte Kontic. tip

VfL: Ketzer (9 Punkte gegen DJK Nieder-Olm II/16 Punkte gegen TV Bad Bergzabern II), Halilovic (5/2), Kotowski (4/6), Anheuser (4/-), Ingenbrand (4/2), Guggenmos (3/11), Hesse (3/-), Waidner (2/-), Schulze Havixbeck (-/5), Kümmel, Geuder.

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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