40.000
  • Startseite
  • » sonstiger Sport
  • » TuS Waldböckelheim gewinnt Titel und Dart-Dreikampf
  • Aus unserem Archiv

    TuS Waldböckelheim gewinnt Titel und Dart-Dreikampf

    Kein Teaser vorhanden

    Die Teams des Jahres 2012: Die Tischtennisspieler der TuS Waldböckelheim (Mitte) setzen sich denkbar knapp vor den Hockeyspielern des Kreuznacher HC (rechts) und den Volleyballern des VSC Guldental durch. 
Fotos: Klaus Castor
    Die Teams des Jahres 2012: Die Tischtennisspieler der TuS Waldböckelheim (Mitte) setzen sich denkbar knapp vor den Hockeyspielern des Kreuznacher HC (rechts) und den Volleyballern des VSC Guldental durch. Fotos: Klaus Castor
    Foto: Klaus Castor

    Obwohl die KHCler den Waldböckelheimern erneut den Vortritt lassen mussten und dementsprechend enttäuscht waren, gab es für sie einen Lichtblick. Im Vergleich zur 2007er-Wahl verbesserten sie sich vom dritten auf den zweiten Rang. Zum Siegerteam fehlten nur sechs Stimmen. Drei weitere Stimmen weniger waren auf die Volleyballer des VSC Spike Guldental entfallen. Für den Oberliga-Aufsteiger hatten 174 Leser gestimmt. Die VSCler stellten die größte Abordnung und sorgten im Restaurant Mistral für ausgelassene Stimmung. In der Pause brannten die VSC-Frauen sogar ein Feuerwerk für das Männerteam ab. Der Titel wäre für die gut gelaunte Truppe die Krönung gewesen. Nun gilt: auf ein Neues im Jahr 2013. Auch wenn die Spikies derzeit vom Verletzungspech verfolgt sind und gegen den Abstieg kämpfen, haben sie große Ziele, wie VSC-Trainer Hermann Götz berichtete: "Ich gucke nach oben. Volleyball macht in der Regionalliga erst richtig Spaß."

    Die Waldböckelheimer Eckhard Wohlleben (rechts) und Marius Domann bejubeln den Titelgewinn.
    Die Waldböckelheimer Eckhard Wohlleben (rechts) und Marius Domann bejubeln den Titelgewinn.
    Foto: Klaus Castor

    Mit dem Aufstieg liebäugeln auch die KHCler. Sie spielen aktuell in der 1. Hallen-Regionalliga eine ausgezeichnete Rolle, klopfen sogar an die Tür zur Zweiten Bundesliga. "Der Aufstieg wäre das Sahnehäubchen. Aber genau so muss man es auch betrachten, denn wir sind in einer Hockey-Provinz", sagte Trainer Markus Hippchen und fügte hinzu: "Dass wir es überhaupt so weit gebracht haben, ist klasse." Bei der Sportlerparty berichteten die Gastgeber nicht nur vom Erreichten und ihren Plänen, sie ließen sich auch das ein oder andere teaminterne Geheimnis entlocken. So erzählte Christopher Zerfaß, wie er zu seinem Spitznamen "Zentis" gekommen war: "Das kommt von der Rheinland-Pfalz-Auswahl. Immer, wenn ich aufs Tor geschossen habe, habe ich es um einen Zentimeter verfehlt." Das Ziel Zweite Liga wollen der KHC-Kapitän und seine Teamkameraden indes nicht verfehlen, wie Zerfaß bekräftigte. Für die nächste Sportlerwahl haben die Krummholzschläger bereits einen Masterplan: erst aufsteigen und dann ein paar Stimmen mehr sammeln als dieses Mal. Dann sollte es mit dem Titelgewinn klappen.

    Wie's geht, haben die Waldböckelheimer gezeigt. Dabei hatten sie selbst am Wenigsten mit dem Sieg gerechnet. "Das wäre angesichts der starken Konkurrenz vermessen gewesen. Aber es ist schon Wahnsinn, dass man als Breitensportler so viel Unterstützung hat", sagte Spielführer Heiko Kehl. Die Bilanz seiner Mannschaft ist eindrucksvoll: Zweimal war sie nominiert gewesen, zweimal hat sie gewonnen. Nun hoffen die Waldböckelheimer, dass ihnen der Titel einen zusätzlichen Schub gibt im Kampf um den Klassenverbleib. Die Lage ist nicht einfach, denn von zehn Teams steigen vier aus der 1. Rheinlandliga ab. "Wir befinden uns im bezahlten Tischtennis. Eintracht Mendig hat bestimmt 30 bis 40 000 Euro investiert. Das ist für uns nicht machbar", berichtete Kehl. Bei der TuS wird auf Einsatzbereitschaft und Teamgeist gesetzt. "Unsere Stärke ist die Geschlossenheit. Wir ergänzen uns perfekt", erzählte Michael Altmoos, einer der erfahrenen Spieler. Auch die jungen Akteure fühlen sich wohl, wie Max Haberscheidt bestätigte: "Das ist eine gute Kombination. Wir können von den älteren Spielern was lernen, sie lernen aber auch von uns."

    Stets verlassen kann sich die TuS auf ihre Nummer eins, Karl-Heinz Haubrich. Er glänzt nicht nur an der Tischtennisplatte, sondern auch beim Dart. Bei der Sportlerparty nahm er es in einem Dreikampf mit Volleyballer Joschka Link und KHC-Kotrainer Alex Dehmer auf. Nach zwei Runden hatte Dehmer deutlich die Nase vorn, doch Haubrich plädierte für einen dritten Durchgang, erzielte dabei 100 Punkte und sicherte sich den Sieg. Ein rundum gelungener Abend für die Waldböckelheimer...

    Von unserer Mitarbeiterin

    Tina Paare

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
    Meistgelesene Artikel