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TuS Treis-Karden: War's das im Titelkampf?

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Treis-Kardens Co-Trainer Marek Betz, der den kurzfristig aus privaten Gründen nicht mitgereisten Headcoach Emir Colan vertrat, sagte enttäuscht: "Jetzt haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand." Zur Erklärung: Bei Punktgleichheit zählt der direkte Vergleich – und den hätte der TuS mit einem Sieg in Konstanz am 25. März für sich entscheiden können. Nun stehen die Chancen schlecht.

Angefangen hatte es noch ganz manierlich in Heidelberg: Treis-Karden führte schnell 10:4, nach dem ersten Viertel stand es immerhin 24:16 für die Gäste. "Aber dann hat Heidelberg angefangen, Dreier zu treffen", beschreibt Betz. In dieser Disziplin tat sich besonders Heidelbergs Top-Scorer Tobias Stoll hervor. Allein fünf Drei-Punkte-Würfe setzte er im zweiten Viertel in den Korb, am Ende hatte er 20 Punkte auf dem Konto. Zur Pause führte der USC daher 37:32. "Ab dem zweiten Viertel sind wir dem Rückstand immer hinterhergerannt", wusste Betz, der die Knackpunkte für die Niederlage, die es am Ende wurde, genau kannte. "Wir haben das physische Spiel der Heidelberger, das die Schiedsrichter zuließen, nicht angenommen und dem USC viele zweite Chancen erlaubt. Dazu haben wir uns noch im offensiven Setplay schwer getan und am Ende ist uns auch etwas die Kraft ausgegangen", erklärte Betz.

Dass die Kraft nicht reichte, lag auch dran, dass der TuS nur zu acht in Heidelberg war: Marcel Kastor konnte nicht mitspielen, da er im Abschlusstraining umgeknickt war. Die endgültige Diagnose steht noch aus. Das ist zwar auch in der Meisterschaft der Fall, aber es sieht schwer danach aus, als ob Konstanz sich nicht mehr in die Suppe spucken lässt

Treis-Karden: Keifenheim (10), Neeb (2), Kaurisch (11), C. Nitzsche (16), Tholey (8), Roberson (17), Adams (4), Andreou.

Nächste Aufgabe für den TuS Treis-Karden: am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Tübingen. mb

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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