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Strittiger Siebenmeter in letzter Sekunde besiegelt Irmenacher Pleite

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TuS Daun – HSG Kastellaun/Simmern 23:27 (13:12). Die Gäste traten wie schon zuletzt stark dezimiert an und brauchten einige Zeit, um in die Partie zu finden. Das lag auch an Problemen bei der Anfahrt, wegen denen der gesamte Kastellauner Trupp etwas verspätet in Daun ankam. "Die erste Hälfte war sehr durchwachsen", sagte Kastellauns Co-Trainer Jörg Scherer. "Im zweiten Durchgang standen wir dann gut in der Abwehr und haben die einfachen Tore gemacht. Insgesamt ein verdienter Sieg." Und einer, an dem auch die Torhüterin der zweiten Mannschaft, Ramona Bylda, die Katharina Lorenz und Eva Hack gut vertrat, ihren Anteil hatte. Aufgrund der Personalnot lief auch Jutta Wolf, die Frau von HSG-Coach Gerald Wolf-Mühlbauer, auf und erzielte sogar einen Treffer.

Kastellaun: Bylda – Wolf-Mühlbauer, Schüler (2), Heidt, Stemann (2), Heil, Vollrath (4), Klumb (8/1), Korbion (1), Spreda (8/3), Kähne (1), Wolf (1).

SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Mertesdorf/Ruwertal 36:18 (16:10). "Wir haben die ersten zehn Minuten zu kompliziert gespielt. Statt den Ball laufen zu lassen, sind wir zu oft ins Eins-gegen-Eins gegangen", kritisierte Gösenroths Trainer Florian Hübner die Anfangsphase seines Teams. Mit der Leistung danach war er jedoch sehr zufrieden: "Unser Rückzugsverhalten war sehr gut. Vor dem Tor haben wir geduldig auf den freien Wurf gewartet und den dann auch verwandelt. Die Abwehr hat gute Arbeit geleistet." Das zeigt vor allem die Ausbeute im zweiten Durchgang, in dem Mertesdorf nur acht Tore gelangen. "Die ganze Mannschaft hat gut gespielt, aber Louisa Bottlender hat ein Granatenspiel gezeigt. Ihre ersten Aktionen waren ein Fehlpass und ein Fehlwurf. Aber danach war jeder Versuch drin", war Hübner begeistert. Insgesamt traf sie zehnmal.

Gösenroth: Igonkin – Wilhelm (5), Ruppert, Schäfer (1), Fey (4/2), Wies (4), Mohr (5/1), Diehl (1), Reuter (4/2), Johann (1), Bottlender (10), Fellenzer (1).

MJC Trier II – HSG Irmenach/ Kleinich/Horbruch 28:27 (12:16). Trotz einer Führung zur Halbzeit gelang es den Gästen nicht, die Partie beim Tabellenvorletzten für sich zu entscheiden. "Das war ein rabenschwarzer Tag", fasste Irmenachs Trainerin Jutta Holl zusammen. "Nach der frühen Verletzung von Lizzy Sülzle hatte ich keine Alternativen für den Rückraum mehr. Die Führung zur Pause war hart erkämpft, aber wir haben dann innerhalb von zehn Minuten in der zweiten Hälfte alles verspielt. Karin Reuter war die einzige, die Normalform hatte." Hinzu kamen sehr fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, die gegen die Gäste getroffen wurden. So bekamen die Trierer in letzter Sekunde einen Siebenmeter zugesprochen, den sie prompt zum Sieg verwandelten. "Eine lächerliche Entscheidung. Die Spielerin konnte frei werfen und wurde kaum berührt", war Holl verärgert. "Aber wir haben unter Druck dumme Fehler gemacht und zu viele klare Chancen liegengelassen."

Irmenach: M. Kirst, Wolf – Westermann, Kasper (4), A. Frank (1), M. Frank (2), Jost (14/10), Reuter (6), Sülzle, Born, Gemmel. mam

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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