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    Simmerns Hung gewöhnt sich ans langsame Tempo

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    Gegen Mainz stellten die Kreisstädter ihr Spitzendoppel an Position zwei und erzwangen so gleich die Spitzenpartie gegen Li Bing und Stanislaw Horshkov. Zudem stellten die Hunsrücker so ein bärenstarkes drittes Doppel. Die Folge war die frühe 2:1-Führung, die Spitzenspieler Chen Zhibin auch gleich ausbauen konnte. Während Evgheni Dadechin in beiden Einzeln chancenlos war, setzte Zhibin sich im besten Spiel des Tages gegen Horshkov durch und wahrte damit seine weiße Weste in der Rückrunde.

    Im mittleren Paarkreuz spielte sich dann Daryl Hung frei. Der 16-Jährige steigerte sich klar im Vergleich zur Vorwoche und scheint sich so langsam an die Regionalliga zu gewöhnen. Ungewöhnlich aber die Erklärung dazu von VfR-Spitzenspieler Zhibin, der davon sprach, dass sich Hung erst an das langsame Tempo der dritthöchsten deutschen Klasse gewöhnen müsse. Gegen bessere und schnellere Gegner könne Hung erst sein ganzes Potenzial ausspielen. Angesichts des Auftritts gegen Benjamin Bator, der überraschend doch mit von der Partie war, klingt die kuriose Aussage irgendwie richtig. Hung ließ Bator nur im ersten Satz eine Chance und wusste auf das weitaus schnellere Spiel Bators immer eine Antwort. Ein Glücksfall für die Simmerner, denn Hung wird auch am kommenden Wochenende gegen Watzenborn und gegen Herbornseelbach mitwirken können. Dann wird auch wieder Daniel Sporcic wieder da sein, sodass der VfR sehr gute Chancen hat, erneut zu punkten.

    Wichtig war gegen Mainz aber vor allem das hintere Paarkreuz. Das Simmerner Nachwuchsduo Jan Limbach und Lucas Senscheid holten drei von vier möglichen Punkten und besiegelten damit den VfR-Triumph. Vor allem Limbach überzeugte dabei auf ganzer Linie und scheint nach der kleinen, verletzungsbedingten Durststrecke wieder richtig in Form zu sein.

    Insgesamt waren alle VfR-Akteure gegen Mainz an Punkten beteiligt. Am Rande des Spiels zeichnete sich ab, dass in der kommenden Saison sowohl Herbornseelbach als auch Watzenborn, also die beiden VfR-Gegner am kommenden Wochenende, im nächsten Jahr nicht mehr in der Regionalliga spielen möchten und freiwillig zurückziehen werden. Dem VfR kann es egal sein, er hat den Klassenerhalt nun selbst in der Hand. pek

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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