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    Monkey Cross: Schwaben geben im Hunsrück-Dörfchen Maitzborn den Ton an

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    Und ab geht's: Die Fahrer der Clubsportklasse beim Start vor dem Ritt über die 1300 Meter lange Strecke in Maitzborn. Auch zwei Hunsrücker sind auf unserem Foto zu sehen: Rechts legt Janik Kühnreich los, der Zweite von links ist Christopher Link. Beide kommen aus Gemünden. Kühnreich belegte am Ende Rang 15, Link wurde immerhin Achter in der Clubsportklasse.
Fotos: B&P Schmitt
    Und ab geht's: Die Fahrer der Clubsportklasse beim Start vor dem Ritt über die 1300 Meter lange Strecke in Maitzborn. Auch zwei Hunsrücker sind auf unserem Foto zu sehen: Rechts legt Janik Kühnreich los, der Zweite von links ist Christopher Link. Beide kommen aus Gemünden. Kühnreich belegte am Ende Rang 15, Link wurde immerhin Achter in der Clubsportklasse. Fotos: B&P Schmitt
    Foto: B&P Schmitt

    Alles begann mit einer Annonce in der Publikation des Deutschen Motorsport Verbandes (DMV) im Jahr 1986: Der DMV suchte eine Strecke, der Maitzborner Bernd Ohlinger wurde hellhörig. Auf seinem Grundstück hat der leidenschaftliche Seitenwagen-Fahrer genügend Platz, der DMV-Vorstand überzeugte sich 1986 selbst davon - und gab Ohlinger den Zuschlag. "Unsere Strecke ist sehr anspruchsvoll und konditionsfordernd", sagt Ohlinger. In Zusammenarbeit mit dem Maitzborner Jugendraum kümmert er sich am Rennwochenende um den Ablauf.

    Hoch hinaus wollte Jan Obermaier aus Hahn in der Clubsportklasse: Zum Sieg reichte es nicht, es gewann - wie in jeder Klasse in Maitzborn - ein Schwabe. Obermaier wurde am Ende Neunter.
    Hoch hinaus wollte Jan Obermaier aus Hahn in der Clubsportklasse: Zum Sieg reichte es nicht, es gewann - wie in jeder Klasse in Maitzborn - ein Schwabe. Obermaier wurde am Ende Neunter.
    Foto: B&P Schmitt

    Seit 26 Jahren heizen nun die Monkey Crosser über Stock und Stein in Maitzborn. Das Monkey ist ein "Spaß-Zweirad", auf dem man - so sagt die Szene - wie der sprichwörtliche "Affe auf dem Schleifstein" sitzen würde. Für die Deutsche Meisterschaft sind sechs Klassen vorgesehen, die sich in der Bauart, den verbauten Motoren sowie in den Altersbeschränkungen der Teilnehmer unterscheidet. In Maitzborn gaben in allen Klassen die Schwaben den Ton an. Bei den 6- bis 12-Jährigen in der Klasse 0 (50 ccm) gewann Marius Clauss aus Laichlingen. Sven Götz aus Kirchheim siegte in der Klasse 1 (bis 17 Jahre, bis 110 ccm), einen Überraschungscoup landete der Weilheimer Chris Sigmund in der Klasse 2 (ab 12 Jahre, bis 125 ccm), weil er mit Abstand der Jüngste war. In der Klasse 3 (ab 14 Jahre, unbegrenzt) ließ der Kirchheimer Günther Welk die Konkurrenz hinter sich. Thomas Köffler siegte in der Klasse 4 (ab 13 Jahre, bis 200 ccm). In der Klasse 5 der Gespanne nahm nur ein Team teil, es gewann die Wendlinger Uwe Schlotz und Thomas Knoblauch. Keine DM-Klasse ist die Clubsportklasse. In dieser Konkurrenz wurde ebenfalls in Maitzborn gefahren, unter anderem nahmen einige Hunsrücker Nachwuchsfahrer wie die Gemündener Christopher Link und Janik Kühnreich oder der Hahner Jan Obermaier daran teil. Es gewann, na klar, ein Schwabe. Patrick Degout aus Hepsisau wurde Erster.

    Die gute Nachricht zum Schluss: Unfälle sind bei der spektakulären Sportart an der Tagesordnung. In Maitzborn gab es nur zwei davon. "Der eine Fahrer prellte sich die Rippen, der andere verstauchte sich den Fuß. Es war schon schlimmer", erzählt Bernd Ohlinger, der auch 2012 den Monkey-Cross-Tross auf seiner Strecken begrüßen wird. Dann zum 27. Mal. bon

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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