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Mit dem ersten Ballkontakt zum 100. Punkt

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Die Luchse gewannen am Ende mit 107:83 (61:42) gegen den TVG Baskets Trier und hatten damit ein passendes Geburtstagsgeschenk parat – für ihren Teamkameraden Stephan Beck, der am Spieltag 25 Jahre alt wurde sowie für ihren Trainer, der tags zuvor Geburtstag hatte. Es gab also einige Gründe zu feiern bei den VfLern, die dank des Erfolges weiter auf Meisterschaftskurs segeln.

Um in Fahrt zu kommen, brauchten die Bad Kreuznacher dieses Mal allerdings einige Zeit, lagen im ersten Viertel sogar mit 4:9 und 6:11 zurück, nachdem sie drei Minuten lang den Korb nicht getroffen hatten. Erst kurz vor Ende des ersten Viertels gelang es ihnen, Stabilität ins Spiel zu bringen. Mit 25:22 entschieden die Luchse den ersten Abschnitt für sich – übrigens anders als im Hinspiel. Für den holprigen Start fand Schmitt eine einfache Erklärung: "Das liegt an der Trainingsbeteiligung. Zu viele Spieler sind aus verschiedenen Gründen verhindert. Sie müssen sich im Spiel erst finden, müssen sehen, wer wo was macht." Dafür drehten die VfLer im zweiten Viertel mächtig auf, spielten druckvoll nach vorne, zeigten schöne Kombinationen und schlossen souverän ab. Belohnt wurde das Engagement mit 36 Punkten, während die Gäste im gleichen Zeitraum nur 20 Zähler einfuhren.

Angesichts des großen Vorsprungs konnte sich Schmitt erlauben, dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Kurz vor der Pause durfte Serdar Inci, einer von drei jungen Talenten, die auf der Bank ihrem Einsatz entgegenfieberten, aufs Feld. Er belohnte das in ihn gesetzte Vertrauen und punktete bei seinem zweiten Ballkontakt. In den letzten zweieinhalb Minuten des Duells, als die Luchse mehr als 20 Punkte Vorsprung hatten, setzte der VfL-Coach dann ganz auf die Jugend. Inci, Rodenbusch und Benjamin Ferri konnten zeigen, was in ihnen steckt. Das Trio, das von Ralf Streiter – mit seinen 20 Jahren ebenfalls einer der jungen Spieler – und Geburtstagskind Stephan Beck unterstützt wurde, machte seine Sache ordentlich, entschied den Spielabschnitt mit 10:9 sogar zu seinen Gunsten. Alles in allem ein überzeugender Auftritt der Luchse, auch wenn sie sich, wie nach der Pause, kurze Durchhänger erlaubten. Näher als auf neun Punkte (58:67) kamen die Trierer aber nicht heran.

VfL: Thomas (33/7 Dreier), Jänicke (15), S. Beck (10), M. Beck (9/1), Linzmaier (9), Breckheimer (8), Streiter (8), Merk (8), Inci (3), Ferri (2), Rodenbusch (2), Gerngroß.

Von unserer Mitarbeiterin

Tina Paare

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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