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Luchse erfüllen sich drei Wünsche auf einmal

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Doch damit will sich seine Mannschaft nicht begnügen. In der nächsten Heimpartie, übrigens der letzten der Saison, will der Aufsteiger im Duell mit dem ACT Kassel alles daran setzen, eine positive Bilanz zu erreichen. Vielleicht können die Luchse dabei wieder auf ihren Glücksbringer vertrauen. Nach Koblenz waren die Luchse nämlich von VfL-Urgestein Adolf Pfaff begleitet worden. "Unser Talisman", wie Breckheimer schmunzelnd verriet. Was Pfaff und Breckheimer geboten bekommen hatten, konnte sich sehen lassen. Die personell etwas gebeutelten Bad Kreuznacher, die nur mit acht Spielern angereist waren, hatten keine Probleme mit der Press-Verteidigung der Horchheimer und kamen öfter zu Fastbreaks, da die Gastgeber zu weit rausgerückt waren. Stephan Beck glänzte einmal mehr als Punktelieferant, traf ebenso kontinuierlich wie hochprozentig. Chris Bua tat sich besonders in der Reboundarbeit hervor und war somit ein guter Ersatz für Raphael Jänicke. Lobend erwähnte der Trainer auch Tim Seimet. Dem Distanz-Spezialisten gelangen im Schlussviertel drei wichtige Drei-Punkte-Würfe.

Sieben Minuten vor dem Ende lagen die Luchse mit zehn, zwölf Punkten vorne, spielten konzentriert weiter und brachten den Sieg sicher nach Hause. "Wir sind nie übermütig geworden, so konnten uns die Horchheimer nicht gefährlich werden", berichtete Breckheimer. Der VfL hatte die Partie insgesamt gut im Griff gehabt. Das erste Viertel gewann er mit 19:18, zur Pause lag er mit vier Punkten vorne. Das letzte Viertel entschieden die Gäste mit 35:27 sogar recht deutlich zu ihren Gunsten. Nur im dritten Durchgang hatten die Horchheimer knapp mit 26:28 die Nase vorn gehabt.

VfL-Männer: S. Beck, Bua, Seimet, Thauern, Pieciak, Merk, M. Beck, Streiter.

Lady-Luchsen fehlt Konstanz

Bärenstark begonnen hatten die VfL-Frauen bei der TSG Maxdorf. "Wir haben in den ersten acht Minuten richtig geilen Basketball gespielt. Das hat Spaß gemacht zuzuschauen", freute sich VfL-Trainer Sascha Kontic und präzisierte: "Wir haben gut verteidigt, uns in der Offense sehr gut bewegt und die richtigen Entscheidungen getroffen." Der Lohn: eine 23:7-Führung für den VfL. Doch schon gegen Ende des Durchgangs schlichen sich die ersten Fehler ein, und die TSG verkürzte auf 14:23.

Aber es kam noch schlimmer. Im zweiten Viertel verloren die Lady-Luchse völlig ihren Rhythmus, schafften es gerade einmal auf fünf (!) Punkte, während die Maxdorferinnen die Führung übernahmen. Eine wirkliche Erklärung für den Einbruch hatte Kontic nicht. "Es sind Kleinigkeiten, die uns aus dem Tritt bringen", sagte er. Immerhin fing sich sein Team nach der Pause wieder, hielt in den folgenden 14 Minuten ordentlich mit. Erst beim Stand von 52:54 musste der VfL abreißen lassen. Die Maxdorferinnen wussten die Schwächephase des VfL zu nutzen und feierten schließlich einen ungefährdeten 73:59-Erfolg. "Es ist schade, dass bei uns einige Spielerinnen die Flinte ins Korn werfen, wenn sie merken, sie kommen nicht mehr ran", bedauerte Kontic und fügte hinzu: "Kämpfen kann ich immer. Ich verliere lieber mit fünf statt mit 14 Punkten." Ein Lob vom Trainer hatte sich Nilay Özcay verdient. Sie war von Kontic mit der Aufgabe betraut worden, die herausragende TSG-Spielgestalterin Andrea Hauer zu bewachen, die auch aus der Distanz eine Macht ist, und Özcay machte ihre Sache gut. tip

VfL-Frauen: Kovacs (25), Baumgärtner (12), Ferri (8), Guggenmos (6), Kümmel (4), Streiter (4), Kotowski, Schmidt, Özcay.

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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