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    Ironman Alexander Linn strahlt nach dem Zieleinlauf in Roth

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    Lachend über die Rother Marathondistanz: Alexander Linn.
    Lachend über die Rother Marathondistanz: Alexander Linn.
    Foto: privat

    9:30 Stunden und somit eine deutliche Steigerung seiner Bestzeit aus dem Vorjahr (10:16 Stunden) hatte Alexander Linn aus Meddersheim angepeilt. Dass es am Ende sogar 9:21,24 Stunden wurden, war lange Zeit nicht abzusehen gewesen. Linn stieg nämlich erst nach 1:08,21 Stunden und als 1024. aus dem Wasser. Auf dem Rad folgte eine besondere Herausforderung. "Es herrschte der stärkste Wind in der langen Rother Triathlongeschichte", erzählte Linn. Dank einer zurückhaltenden Taktik fuhr der Meddersheimer in 5:05,32 Stunden im Vergleich zur Konkurrenz eine gute Radzeit. Er blieb damit aber zehn Minuten hinter seinen eigenen Erwartungen zurück und sah sein Gesamtziel in Gefahr. Beim abschließenden Marathonlauf setzte er dann alles auf eine Karte und löste die Handbremse. Dank eines konstant hohen Tempos wurden für ihn 3:03,59 Stunden gestoppt - nur 27 Männer waren schneller. Angefeuert und beflügelt wurde er von den einzigartigen Triathlonfans in Roth, aber auch von vielen Vereins- und Trainingskameraden sowie von Freunden. Linn stand beim Marathon der Spaß ins Gesicht geschrieben. "Der lacht ja noch", hörte der Meddersheimer unterwegs oft. "Als ich nach 9:21 Stunden einlief, konnte ich es kaum glauben, unter den 9:30 Stunden geblieben zu sein. Beim Marathon hat alles gepasst. Es war ein perfekter Tag mit einem traumhaften Ergebnis." Linn wurde als 71. Mann gewertet. In seiner Altersklasse M30 kam er auf den 23. Rang.

    Kurz nach ihm erreichten zwei Triathleten des Triathlon-Teams Rhein-Nahe aus Bingen das Ziel. Daniel Pietrusky knackte die 10-Stunden-Marke in 9:53,35 Stunden. Er belegte unter den 2399 Männern den 220. Rang und wurde 23. der 165 Teilnehmer starken M25. Rolf Hahn verpasste bei seinem ersten Start über die Ironman-Distanz die 10-Stunden-Marke um ganze 16 Sekunden - trotzdem eine starke Leistung. Die Ränge 264 und 28 (M25) wurden für ihn notiert. Teamkollege Achim Peters, der beim Schwimmen und auf der Radstrecke mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, ließ Vernunft vor Euphorie walten und stieg vor dem Marathon aus. Er ließ es sich aber nicht nehmen, seine beiden Kollegen mit weiteren Team-Fans anzufeuern, schließlich wird Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung bei den Bingern großgeschrieben. "Körperlich und mental enorm hart, aber fantastisch", fasste Pietrusky seine Eindrücke zusammen. "Ich bin glücklich und dankbar, dass mir meine Familie dieses Erlebnis ermöglicht hat", sagte Hahn. Trainer Markus Schmelzeisen lobte: "Meine drei Jungs haben im Vorfeld viel gemeinsam und konsequent trainiert. Ich freue mich riesig, dass Daniel und Rolf mit einem so großartigen Finish belohnt wurden." olp

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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