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    HSG Kastellaun bejubelt Last-Minute-Sieg

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    Hochspannung in der Simmerner Regionalschulhalle: Vor 180 Zuschauern gewann die HSG Kastellaun/Simmern (mit Manuel Wagner beim Wurf, links Matchwinner Daniel Albrecht) das Derby gegen die SG Gösenroth (von links mit Florian Hübner, Timo Stoffel und Daniel Stumm) in letzter Minute mit 29:28.
Foto: B&P Schmitt
    Hochspannung in der Simmerner Regionalschulhalle: Vor 180 Zuschauern gewann die HSG Kastellaun/Simmern (mit Manuel Wagner beim Wurf, links Matchwinner Daniel Albrecht) das Derby gegen die SG Gösenroth (von links mit Florian Hübner, Timo Stoffel und Daniel Stumm) in letzter Minute mit 29:28.
    Foto: B&P Schmitt

    Gösenroth legte los, als benötigten sie unbedingt die Punkte im Abstiegskampf und nicht die HSG. Schnell stand es 3:5, ein Pfostentreffer kam noch dazu. Nach zwölf Minuten lag der Gast bereits mit vier Toren (4:8) in Front. Acht Minuten später war die HSG Kastellaun wieder dran. Jan Reuter besorgte den 9:9-Gleichstand. Eine Zwei-Minuten-Strafe für Gösenroths Tino Peltsch nutzten die Gastgeber, um erstmals in Führung zu gehen (12:11).

    Bis kurz vor der Pause war die Dauerführung permanent bei drei Toren Differenz. Dabei sah Gösenroths Keeper Jens Meyer nicht immer gut aus. Kevin Spreda war es egal, er markierte den Halbzeitstand von 16:14. Zum fulminanten Beginn meinte Gösenroths Trainerin Jutta Holl: "Für uns war es ein Spiel wie jedes andere. Wir wollten hier keine Punkte verschenken."

    Im zweiten Durchgang knüpfte Kastellaun dort an, wo es in Hälfte eins aufgehört hatten. Der Pausenvorsprung von zwei Toren wurde bis zur 40. Minute gehalten. Dann folgte ein fünfminütiger Schwächeanfall. Zweimal traf die HSG den Pfosten, zweimal folgte ein Ballverlust durch Zeitspiel und zu guter Letzt versagten die Nerven beim Tempogegenstoß. Das nutzte die SG, um ihrerseits wieder in Führung zu gehen. Nach 50 Minuten hatte der Gast wieder zwei Tore Vorsprung.

    Eine Niederlage hätte den Tabellenvorletzten Kastellaun in akute Abstiegsgefahr bringen können: "Der Druck war enorm groß. Als Trainer bist du da machtlos", war HSG-Trainer Daniel Fellenzer geschafft. Die Gastgeber bekamen aber noch die Kurve. Wieder begünstigt durch eine Zeitstrafe, dieses Mal für für Gösenroths Torjäger vom Dienst, Florian Hübner. Zweimal Manuel Wagner und einmal Daniel Albrecht drehten die Partie in letzter Minute. 40 Sekunden hatte der Gast noch Zeit, die Partie mit einem Remis zu beenden. Das Vorhaben misslang. Die HSG siegte glücklich mit 29:28 und befindet sich nun auf dem drittletzten Tabellenplatz. Jutta Holl hätte ein Unentschieden gerechter gefunden, war aber auch nicht sonderlich enttäuscht: "Mir hat die Leistung gefallen, es war ein schönes Spiel." Daniel Fellenzer musste nach Spielschluss tief durchatmen: "Es war schwierig zu gewinnen, uns fehlen die Mittel im Angriff gegen eine 6:0-Deckung."

    Robert Mattern

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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