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    Ein Satz fehlt – VSC Guldental ist "nur" Vize-Meister

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    Glänzte nicht nur mit starken Aufschlägen, sondern setzte den Gegner, die SG Schornsheim/Nieder-Olm, auch in der Abwehr unter Druck: Gloria Hill (Mitte) vom VSC Spike Guldental. 
Foto: Klaus Castor
    Glänzte nicht nur mit starken Aufschlägen, sondern setzte den Gegner, die SG Schornsheim/Nieder-Olm, auch in der Abwehr unter Druck: Gloria Hill (Mitte) vom VSC Spike Guldental.
    Foto: Klaus Castor

    "Vize-Meister zu sein, ist schön, keine Frage. Aber ich und auch viele meiner Mitspielerinnen ärgern uns schon darüber, dass wir die Meisterschaft so knapp verpasst haben", erzählte VSC-Pressesprecherin Lisa Schaller. Wie aus der Pistole geschossen, kommt die Antwort auf die Frage, welcher Satz denn der entscheidende gewesen sei: "Vor zwei Wochen gegen Germersheim haben wir bei unserem 3:1-Sieg den Satz mit 27:29 abgegeben, obwohl wir schon mit drei Punkten vorne gelegen hatten."

    Für die Guldentalerinnen ist die Saison aber noch längst nicht zu Ende. Aufgrund einer Klassen-Umstrukturierung - Einführung der dritten Liga - steht eine Relegation im Raum. "Termin und Gegner kennen wir noch nicht. Aber ich bin schon ganz heiß auf diese Spiele. Wir wollen aufsteigen", sagte Lisa Schaller. Es wäre die Krönung einer starken Saison. "Wir hätten nie gedacht, dass wir so gut sind und am Ende Vize-Meister werden. Es hat sich aber bezahlt gemacht, dass wir nun schon im zweiten Jahr zusammenspielen. Wir sind richtig gut zusammengewachsen. Die Automatismen stimmen", erzählte Lisa Schaller und fügte ihr persönliches Fazit an: "Das war eine schöne Saison. Und ich hoffe, es bleibt so bis zu den Aufstiegsspielen."

    Auch bei den beiden Heimspielen in der Langenlonsheimer Schulsporthalle zeigten die Guldentalerinnen ihr hohes Niveau. Im ersten Spiel gegen die SG Schornsheim/Nieder-Olm ließen die Spike-Frauen dem Gegner keinen Raum für einen geordneten Spielaufbau. Die Aufschläge kamen sehr hart und platziert, setzten die gegnerischen Spielerinnen von Beginn an unter Druck. Vor allem die Aufschläge von Gloria und Julia Hill verschafften dem VSC oft einen Vorteil. Das 25:11, 25:13 und 25:21 war somit eine klare Sache.

    Im zweiten Spiel gegen den TSV Speyer waren die Guldentalerinnen schon etwas müde, packten aber den Kampfgeist aus und gaben alles. Da sie das Ergebnis aus Osthofen noch nicht kannten, wollten sie auf jeden Fall einen Satzverlust vermeiden. Nach einem 25:14 und einem 25:20 wurde es im dritten Durchgang eng. Doch die Gastgeberinnen wollten sich an diesem Abend vor vielen Zuschauern keine Blöße geben, wehrten fünf Satzbälle ab und gewannen mit 31:29. "Das war der beste Satz des Tages, weil wir uns da richtig reingesteigert haben", berichtete Lisa Schaller. Sie resümierte: "Weil die beiden Spiele richtig gut von uns waren, hat sich die Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft auch in Grenzen gehalten." Olaf Paare

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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