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TV Weisel unterliegt den Überfliegern den TSV Pfungstadt zwei Mal

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Der Weiseler Angreifer und sein neuer Chef: Der Ex-Kirchener Patrick Schiep (rechts) und Stefan Lebert mussten die Dominanz des TSV Pfungstadt am Wochenende gleich zweimal anerkennen. 
Foto: Daniel Schmelzeisen
Der Weiseler Angreifer und sein neuer Chef: Der Ex-Kirchener Patrick Schiep (rechts) und Stefan Lebert mussten die Dominanz des TSV Pfungstadt am Wochenende gleich zweimal anerkennen.
Foto: Daniel Schmelzeisen

Gut in die einzelnen Sätze gestartet

Beim Debüt von Neu-Trainer Stefan Lebert starteten die Weiseler am Freitagabend stets gut in die einzelnen Abschnitte. Selbst im ersten Satz stand es zunächst 2:2, ehe der Tabellenführer unaufhaltsam davonzog. Sehr stark agierte Pfungstadts 1,97 Meter großer Schlagmann Patrick Thomas, der athletische Sohn des Trainers Dieter Thomas. Vor allem kurz und diagonal platzierte Bälle führten zum Erfolg. Der TVW hingegen konnte selten Druck aufbauen.

Dennoch blieben die Einheimischen im nächsten Durchgang über 2:2, 5:7 und 6:8 lange dran am Favoriten, der sich nun auch ein paar Fehler leistete. Danach stellte Lebert um: Bis dahin hatte sich Roman Debus um die Rückschläge gekümmert, dann übernahm wie gewohnt Patrick Schiep diese Aufgabe. "Roman hatte mir im Training besser gefallen, aber der Wechsel zu diesem Zeitpunkt war vorher ausgemacht", so der Coach.

Roman Debus ging ganz vom Feld, Fabian Schupp kam in die Partie. Schiep schlug zudem die Aufgaben und gefiel besser als in den Übungsstunden. Die 60 Zuschauer wurden lebhaft, als es im dritten Satz 3:0 stand und die Hallenherren nach einem 3:6 noch mal auf 5:6 verkürzten. Oft spielten sie Patrick Thomas direkt an, damit er gemäß Regel den Angriffsschlag nicht mehr ausführen durfte. "Das war unsere Taktik", verriet Lebert.

Erfolg stellte sich jedoch nur phasenweise ein. "Entscheidend war, dass wir unsere Bälle bei eigener Führung nicht verwandelt haben", analysierte der neue Trainer, der noch einen anderen Mangel erkannte: "Unsere kurz gespielten Bälle waren zu schwach." Daher setzte sich Pfungstadt immer wieder durch. Weisel genügte im vierten Teil der Begegnung ein 3:1 und ein 7:6 nicht zum Satzgewinn, und zuletzt war ein 6:3-Vorsprung nicht ausreichend.

Vorentscheidende Begegnungen

Nach rund 60 Minuten Netto-Spielzeit stand das 0:5 fest gegen einen "übermächtigen Gegner", wie Stefan Lebert sagte. "Das sind alles gute Jungs, die Faustball spielen können", würdigte er seine unterlegene Mannschaft. Sich einen Satz zu sichern, sei machbar gewesen. Jedoch war allen Beteiligten klar: Der Abstiegskampf wird für Weisel nicht gegen Pfungstadt entschieden. Am kommenden Wochenende will der TV mit Siegen gegen die unmittelbaren Konkurrenten TV Waibstadt und TSV Grafenau den Grundstein für den Verbleib in der höchsten Spielklasse legen...

TV Weisel: R. Debus, S. Kern, A. Debus, Schupp, P. Kern, Schiep.

Von unserem Mitarbeiter

Thorsten Stötzer

Regionalsport Ost - Klasse 6 - Sonstiger Sport
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