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    A-Klasse: Soonwald ist eine große Enttäuschung der Hinrunde

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    Vollversammlung am Strafraum der SG Bremm: Die in Grün gekleideten Moselaner erwarten einen Freistoß der Ehrbachtaler Nummer 2, Niklas Mayer. Das turbulente Spiel am vergangenen Sonntag endete auf dem Rasen in Ney mit 4:4. Bremm verspielte dabei eine 3:0-Führung. Die SGB empfängt am Sonntag Soonwald, Ehrbachtal gastiert zum Klassiker in Niederburg. 
Foto: Verena Schmidt
    Vollversammlung am Strafraum der SG Bremm: Die in Grün gekleideten Moselaner erwarten einen Freistoß der Ehrbachtaler Nummer 2, Niklas Mayer. Das turbulente Spiel am vergangenen Sonntag endete auf dem Rasen in Ney mit 4:4. Bremm verspielte dabei eine 3:0-Führung. Die SGB empfängt am Sonntag Soonwald, Ehrbachtal gastiert zum Klassiker in Niederburg.
    Foto: Verena Schmidt

    SV Oberwesel – SSV Ellenz-Poltersdorf. Oberwesel schob sich durch die letzten Ergebnisse bis auf Platz vier vor, die Tabellenspitze ist für den SVO mit 13 Punkten aber bereits zu weit weg. Ellenz-Poltersdorf gelang gegen Emmelshausen II der Befreiungsschlag, der SSV verschaffte sich etwas Luft im Abstiegskampf. In Oberwesel wird die Aufgabe aber ungleich schwerer: "Mit Christoph Braun, Lennart Schuck und Chris Ströter haben sie ein starkes Mittelfeld, aber für ihre Ansprüche ein paar Punkte zu wenig", sagt SSV-Coach Ralf Oster. Klaus Fahrenkrog wird mit einer Knieverletzung bei den Gästen fehlen, Marcel Cornely ist noch ein Spiel gesperrt. Dafür hat Dirk Thiesen seinen Heimaturlaub um zwei Tage verlängert und ist erneut dabei. Der frühere Oberliga-Spieler vom TuS Mayen und von TuS Koblenz hat seinen Pass beim SSV hinterlegt und spielte schon beim 3:1 gegen Emmelshausen II mit. Die Einsätze der erfahrenen Bastian Herdzina und Lukas Schmitz entscheiden sich indes kurzfristig.

    SG Urbar/Biebernheim/Perscheid – SG Vordereifel. Beide Mannschaften zeigten zuletzt ansteigende Form. Nach dem schwachen Start kämpfte sich der Aufsteiger Urbar bis auf Platz sieben vor, auch die 1:2-Niederlage bei Tabellenführer Karbach II war denkbar knapp. Mit Vordereifel erwartet Urbars Trainer Gernot Ruof wieder einen schweren Brocken: "Sie spielen robust, so weit unten in der Tabelle haben sie nichts zu suchen. Vordereifel hat viele Tore geschossen und ist vorne sehr stark." Fraglich ist der Einsatz von Mathias Waldenburger, der schon sieben Treffer erzielte. Auch bei den Gästen zeigte die Formkurve zuletzt nach oben, aus den letzten beiden Auswärtsspielen in Oberwesel und Niederburg gab es vier Punkte: "Wir wollen sehen, dass wir den positiven Trend fortsetzen. Wenn wir an die gute Leistung in Niederburg annähernd anknüpfen, bin ich optimistisch", meint Gäste-Coach Lothar Schenk. Vor allem die personelle Situation bessert sich bei den Eifelern, auch Jochen Krämer ist wieder dabei.

    SG Moselkern/Müden – FC Karbach II. Ein Punkt fehlt Aufsteiger Karbach II zur Herbstmeisterschaft, der direkte Durchmarsch in die Bezirksliga wird konkreter. Trotzdem findet FCK-Coach Torsten Strieder keine leichte Situation vor: "Es ist schwierig für uns, guten Fußball zu spielen. Sohren und Kirchberg spielen fast immer mit der selben Mannschaft. Wir bekommen vier Rheinlandliga-Spieler, die unsere Qualität zwar heben, aber der Spielfluss leidet darunter. Die Ergebnisse stimmen, aber attraktiven Fußball spielen wir keinen, das wissen wir. Es ist schwer, wenn die einen trainieren und die anderen spielen." Dazu kommt, dass Kai Thönnes, Maikel und Reyad David, Andre Stoffel und Bastian Hickmann ausfallen.

    SG Bremm – SG Soonwald/Simmern. Bremm präsentierte sich jüngst in guter Form, dem überraschenden 5:2-Heimsieg über Sohren folgte ein 4:4 in Ehrbachtal – und das nach 3:0-Führung. Gegen Soonwald will Bremms Übungsleiter Ramazan Önüt den nächsten Dreier: "Das ist ein ganz wichtiges Spiel, sie haben nur einen Punkt mehr. Wenn wir unsere Leistung abrufen, sollten wir gewinnen." Dafür fehlen mit Christopher Butzen und Patrick Weirich allerdings zwei wichtige Spieler, der Einsatz von Timo Berg ist noch offen. Auch für die Gäste wird es langsam eng: Zwar steht der Bezirksligaabsteiger noch auf Platz acht, aber nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz (momentan der vorletzte Rang 13). Sechsmal musste sich die Elf von Spielertrainer Jan Wächter schon geschlagen geben und ist so einer der größten Enttäuschungen der Hinrunde.

    SV Niederburg – SG Ehrbachtal Ney. Niederburg wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg. Trainer Andreas Auler wird langsam ungeduldig bei nur noch drei Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone: "Es wird langsam Zeit, gerade zu Hause wieder zu punkten. Zuletzt hat das nötige Glück gefehlt, die Trainingsbeteiligung war nicht mehr so gut und wir hatten einige Ausfälle." Neben einigen Langzeitverletzten stehen immerhin Erik Roth und Alex Zuck wieder zur Verfügung. Die Gäste könnten sich mit einem Sieg vom Rest des Tabellenmittelfeldes absetzen, nach oben dürfte für die Mannschaft von Trainer Stephan Pohlers nichts mehr gehen, dafür ließ die SGE zu viele Punkte liegen.

    SG Boppard/Bad Salzig – SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren. Ganz klare Vorzeichen in Boppard: Während hinter den Gastgebern eine Horror-Hinrunde mit nur zwei Zählern liegt, läuft es für die Gäste mit 28 Punkten rund. Trotzdem hat die Mannschaft von Übungsleiter Ulli Weckmann drei Punkte Rückstand auf Karbach II und darf sich keinen Ausrutscher erlauben. Weckmann sagt: "Wir müssen die richtige Einstellung zum Spiel finden. Die jüngsten Ergebnisse haben gezeigt, dass Boppard mithalten kann." Wichtig ist für Sohren, dass Angelo Mirenda und Andreas Herdt wieder mit dabei sind. In Boppard sucht Interimscoach Josef Schütz das Heil gegen den fast übermächtigen Gegner in der Defensive: "Ein Rezept habe ich nicht, aber wir haben nichts zu verlieren. Wir werden in unserer Situation sicher keinen Hurra-Fußball spielen, sondern hinten dicht machen und vorne gucken, was geht. Wenn wir verlieren, ist das auch kein Beinbruch." Bereits zehn Punkte beträgt der Abstand zum rettenden Ufer. Schütz erkennt erste Resignation: "Die Trainingsbeteiligung lässt nach, die Situation ist nicht rosig."

    TSV Emmelshausen II – TuS Kirchberg. Die jüngsten Wochen verliefen turbulent in Kirchberg – und das nicht im sportlichen Bereich. Da läuft es für die junge Mannschaft von Trainer Peter Aßmann weiterhin gut. Nachdem Aßmann sich zunächst seine Mannschaft zur Brust nahm, waren am vergangenen Wochenende einige Zuschauer dran. "Die Wogen schlagen sehr hoch, das war zu erwarten. Ich habe meine Meinung gesagt und es interessiert mich nicht, was die Leute jetzt noch rumspucken." Zum Sportlichen: Da will Kirchberg nach zwei 5:1-Siegen in Serie auch in Emmelshausen nachlegen. Aßmann: "Wenn wir die gleiche Leistung wie in der ersten Halbzeit gegen Moselkern abrufen, gehen wir klar als Sieger vom Platz." Gerrit Rutz steht nach zweiwöchiger Auszeit wieder zur Verfügung. Andere Sorgen plagen die Hausherren, die nach ordentlichem Start immer weiter abrutschten: "Nach der Niederlage in Ellenz stehen wir unter Zugzwang und sind mitten drin im Abstiegskampf. Die Mannschaft hat langsam verstanden, worum es geht und das ist nur der Klassenerhalt", weiß TSV-Spielertrainer Dennis Flosdorff. Ihm fehlen der gesperrte Yannik Bach, Thjis Schütteler und Sebastian Scheer, der in die erste Mannschaft aufrückte. sto

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