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Weibern will Ketsch zu Hause nicht in die Falle gehen

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Durchsetzungskraft, Willen und Geduld erwartet TuS-Trainerin Ildikó Barna von ihrer Mannschaft (hier mit Vivi Kazaki am Ball) im Heimspiel am Samstagabend gegen die TSG Ketsch. 
Foto: Andreas Walz
Durchsetzungskraft, Willen und Geduld erwartet TuS-Trainerin Ildikó Barna von ihrer Mannschaft (hier mit Vivi Kazaki am Ball) im Heimspiel am Samstagabend gegen die TSG Ketsch.
Foto: Andreas Walz

Was auch Trainerin Ildikó Barna so sieht: "Ohne den Gegner kleinreden zu wollen: Zwei Punkte müssen her." Geht es nach ihrem Wunsch, soll ihre Mannschaft ein Zeichen für die weiteren Begegnungen setzen: "Wir haben uns in Greven für das schwache Spiel in Wolfsburg rehabilitiert. Sicherheit und Selbstvertrauen gibt es aber nur durch weitere Erfolge. Geht es gegen Ketsch nämlich schief, heißt es gleich wieder: Die Mannschaft ist nicht stabil."

So weit soll es nicht kommen. Zwar hält Barna den Gegner für eine "unbequeme Mannschaft, die einen schnellen Ball spielen kann", ansonsten aber dürften dessen Stärken durchaus überschaubar sein. Gegenüber dem knappen 24:22-Erfolg im Hinspiel muss Weibern Ketschs Gegenstoß, insbesondere über die Außenspielerinnen, in den Griff bekommen. TSG-Linksaußen Sandra Kleinjung und ihr Pendant Tessa Köhler auf der rechten Seite gehören "auf den Flügeln zu den stärksten Spielerinnen der Liga" – meint Barna. "In den vergangenen Spielen haben sie zusammen immer ein Dutzend Tore erzielt", erklärt die Ungarin.

Um diesem Duo nicht in die Gegenstoßfalle zu gehen, fordert sie nun vor allem Geduld von ihrer Mannschaft: sowohl im Angriff, um mit überhasteten Fehlwürfen nicht zu Kontern einzuladen, als auch in der Abwehr. Der einschläfernde Spielaufbau der TSG birgt die Gefahr, dass die Weiberner Abwehrspielerinnen irgendwann eigene Ballgewinne erzwingen wollen. Genau das soll nicht passieren.

Und das erwartet Barna auch nicht: "Ich bin optimistisch, dass alle verstanden haben, dass es bei uns nur über den Willen und mannschaftliche Geschlossenheit geht." In Sachen Personal tritt Weibern unverändert ohne Toni Pütz und Mirela Negrutiu-Cherila an. Während bei Pütz eine Rückkehr noch gar nicht absehbar ist, macht Negrutiu-Cherila in der Rehabilitation (nach einem Bandscheibenvorfall) in Regensburg Fortschritte und soll bald wieder mitwirken. htr

Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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