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Mülheimer bringen hohe Führung nicht durch

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Ein Blick in die Gesichter der Mülheimer sprach Bände: pure Ratlosigkeit über das Remis. Selbst TV-Trainer Hilmar Bjarnason hatte keine Erklärung parat. "So kurz nach dem Abpfiff fällt es schwer, etwas darüber zu sagen. Das muss man erst einmal verdauen", sagte er. Ausgenommen das 1:0 für die Gastgeber führten die Mülheimer in der Partie durchweg. Bis zum 23:14 im zweiten Spielabschnitt sah der TV als sicherer Sieger aus. Bjarnason: "So ein Zwischenergebnis sollte eigentlich ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen. Doch aus unerklärlichen Gründen fingen wir plötzlich an, unkonzentriert zu spielen."

Durch viele vergebene Chancen und sieben Gegentoren in Serie (21:23) baute sich bei den Mülheimer zunehmend Unsicherheit auf. Symptomatisch für eine aus Mülheimer Sicht völlig zerfahrene Schlussviertelstunde war der letzte Angriff der Gastgeber. Eigentlich war die Offensivbemühung der HSG schon unterbunden, als der Ballführende doch noch einen Pass durch die halbe TV-Abwehr auf seinen Kreisläufer durchstecken konnte. Dieser drückte das Spielgerät zum 28:28 in die Mülheimer Maschen, zwei Sekunden später ertönte die Schlusssirene. Bjarnason: "Das war ganz klar ein verlorener Punkt für uns und eindeutig unser Fehler." Robert Eifler

Mülheim: Inzenhofer, Pieper, Flöck, Vogt (3/1), Zerwas (5), Räder (4), Klapperich (2), Nauroth (3), Woods (1), Langen (3), Brandscheid (2), Schmitt, Reick (5).

Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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