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HSV Rhein-Nette hat zum Auftakt Personalsorgen

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Die HSV Rhein-Nette geht in die Saison mit (hinten von links) André Redetzki, Achim Brenner, Jörn Kobusch, Fabian Mohrs, Jan Seibel, Trainer Thomas Heiden und (vorn von links) Peter Bieg, Heiko Richter, Jens Laumann, Daniel Skerlak, Kevin Scholl, Raoul Gärtner. Es fehlen: Adrian Thiel, David Lenz, Moritz Lischke, Thomas Rieck, Philipp Schnor, Co-Trainer Erik Kruber.
Foto: Andreas Walz
Die HSV Rhein-Nette geht in die Saison mit (hinten von links) André Redetzki, Achim Brenner, Jörn Kobusch, Fabian Mohrs, Jan Seibel, Trainer Thomas Heiden und (vorn von links) Peter Bieg, Heiko Richter, Jens Laumann, Daniel Skerlak, Kevin Scholl, Raoul Gärtner. Es fehlen: Adrian Thiel, David Lenz, Moritz Lischke, Thomas Rieck, Philipp Schnor, Co-Trainer Erik Kruber.
Foto: Andreas Walz

In der Vorsaison konnte die HSV, von einer starken Vorbereitung beflügelt, lange den zweiten Tabellenplatz halten, ehe extremes Verletzungspech Rhein-Nette ins Mittelfeld spülte. Nun aber bereiten Verletzungen den Vereinigten aus Andernach, Miesenheim und Plaidt bereits in der Vorbereitung große Probleme. "Personell befinden wir uns auf dünnem Eis. Einige Spieler werden komplett ohne Vorbereitung in die Saison gehen müssen. Für mich als Trainer ist das sehr unbefriedigend. Ich sehe es aber als meine Aufgabe an, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen", sagt Heiden. Das Saisonziel der HSV kann daher nur lauten, so früh wie möglich den Klassenverbleib zu sichern und danach einen Mittelfeldplatz anzuvisieren. "Ein wenig beruhigt es mich, dass es bei anderen Vereinen nicht unbedingt besser aussieht. Zudem erwarte ich ein noch breiteres Mittelfeld als in der vergangenen Saison. Die dort angesiedelten Mannschaften werden sich die Punkte streitig machen. Wichtig wird es sein, die Heimspiele zu gewinnen. Klare Abstiegskandidaten kann ich momentan noch nicht ausmachen", sagt Heiden.

Etwas Mut dürfte dem Trainer die Leistung seiner Mannschaft in der ersten HVR-Pokalrunde vor Wochenfrist machen. Dort konnten seine Schützlinge, stark ersatzgeschwächt, Ligakonkurrent HSG Wittlich mit 25:23 bezwingen. Große Hoffnung wird in die Rückkehr von Kreisläufer Heiko Richter gesetzt. "So können wir Abwehrchef Fabian Mohrs entlasten. Zudem ist Heiko variabel einsetzbar, was uns neue taktische Möglichkeiten eröffnet", erklärt Heiden. Dazu zählen die letztjährigen A-Jugendlichen Raoul Gärtner, Jan Seibel und Kevin Scholl nun gänzlich zum Kader und gehen ihre erste Saison im Seniorenbereich an. Kurzeinsätze des Trios dürften der Vergangenheit angehören. Einige Akteure können zurzeit nur teilweise oder überhaupt nicht eingesetzt werden. Adrian Thiel, Thomas Rieck und Philipp Schnor haben Trainingsrückstand. Regisseur Jörn Kobusch wurde an der Schulter operiert und fällt mehrere Wochen aus. Auch das Torhütergespann Daniel Skerlak und Jens Laumann fällt am Anfang aus: Skerlak erlitt gegen Wittlich einen Bänderriss, Laumann hat Knieprobleme. Zum Start gegen Moselweiß wird Heiden daher im Tor auf Jan Michael Bündgen und Jan Stitz zurückgreifen. "Dennoch halte ich uns für stark genug, um gegen Moselweiß zu bestehen. Der Absteiger hat einige Abgänge zu kompensieren, hat es aber auch geschafft, mit bekannten Gesichtern ein schlagkräftiges Team zu stellen. Ich bin gespannt, wir diese Aufgabe annehmen", so Heiden.

Kader, Tor: Jens Laumann, Daniel Skerlak. Feld: André Redetzki, Achim Brenner, Jörn Kobusch, Fabian Mohrs, Jan Seibel, Peter Bieg, Heiko Richter, Kevin Scholl, Raoul Gärtner, David Lenz, Moritz Lischke, Thomas Rieck, Mario Lischke, Adrian Thiel, Philipp Schnor.

Von unserem Mitarbeiter

Lutz Klattenberg

Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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