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Eishockey

"Wölfe" sind in der Favoritenrolle

Im Play-off-Halbfinale der Hessenliga trifft der TSV Schott Mainz am Wochenende zweimal auf die SG Diez-Limburg.

Auf die Frage, ob Bennet Bergmann und seine Mannschaftskameraden vom TSV Schott Mainz dem Play-off-Druck gewachsen sind, wird es heute Abend eine erste Antwort geben. Am Sonntag empfangen die "Wölfe" dann die SG Diez-Limburg zum Halbfinalrückspiel.
Foto: Bernd Eßling
Auf die Frage, ob Bennet Bergmann und seine Mannschaftskameraden vom TSV Schott Mainz dem Play-off-Druck gewachsen sind, wird es heute Abend eine erste Antwort geben. Am Sonntag empfangen die "Wölfe" dann die SG Diez-Limburg zum Halbfinalrückspiel.
Foto: Bernd Eßling

Halbfinale – Die Favoritenrolle nehmen sie beim TSV Schott Mainz gerne an. "Ja", sagt Holger Pöritzsch, der Trainer des Eishockey-Hessenligisten vor den Play-off-Halbfinalspielen gegen die EG Diez-Limburg, "wir gehen favorisiert in diese Partien.

Schon deshalb, weil wir vor Saisonbeginn so selbstbewusst waren, schon vor der Saison zu sagen, dass wir ins Finale uns dann möglichst auch aufsteigen wollen." Aber auch, weil die Mainzer "Wölfe" die Hauptrunde als Tabellenzweiter hinter den Kassel Huskies 1b als Tabellenzweiter abgeschlossen haben.

Ungewohnte Drucksituation

Eine Unwägbarkeit gibt es allerdings vor dem Halbfinalhinspiel am Freitagabend in Diez (Beginn: 20 Uhr): Erstmals entscheidet sich die Meisterschaft in der Hessenliga nicht im normalen Liga-, sondern in Play-off-Modus. "Das ist sowohl für uns als auch für den Gegner eine ungewohnte Situation", sagt Pöritzsch. "Deshalb wird sicher viel davon abhängen, wer besser mit dem Druck klarkommt." Das, betont der "Wölfe"-Coach, sei nur eine Feststellung, keine Klage. Denn: "Wir freuen uns auf die Play-offs. Dieser Modus macht ja den besonderen Reiz aus."

Und der würde noch größer, sollte seine Mannschaft nach dem Rückspiel in der Eishalle am Bruchweg am Sonntag (Beginn: 18.15 Uhr) als erster Endspielteilnehmer feststehen. Das Finale, in dem es höchstwahrscheinlich zum Aufeinandertreffen mit den jungen Kassel Huskies kommen wird, findet nämlich vom 10.März an in einer Best-of-Five-Serie statt.

Schnell den Rhythmus finden

Zuvor jedoch geht es für Pöritzschs Akteure darum, nach zweiwöchiger Spielpause möglichst schnell den eigenen Rhythmus zu finden. "Wir müssen von Beginn an dagegenhalten und dürfen uns nicht das Spiel des Gegners aufdrängen lassen", sagt der Mainzer Coach, der gegen seinen ehemaligen Klub "zwei knappe und emotionale Spiele" erwartet. In beiden Partien wird Kapitän Stefan Eisenträger fehlen, Bastian Hitzelberger darf heute Abend nicht mitwirken – der Verteidiger sitzt eine Sperre ab, die er sich Mitte Januar beim 6:4-Sieg im Hauptrundenspiel gegen die EG eingehandelt hat.

Als zusätzlichen Anreiz für den Besuch des Heimspiels am Sonntag haben sich die "Wölfe" ein flüssiges Lockangebot einfallen lassen: 100 Liter Freibier für die Fans sollen nicht nur das Stammpublikum anziehen.

Peter H. Eisenhuth

Regionalsport Mainz
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