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Wirges

Jörg Bach fordert etwas Zählbares

Drei Spiele und nur ein mageres Pünktchen auf dem Konto – beim Meisterschaftsspiel der Oberliga begegnen sich am Samstag um 14 Uhr der TSV Schott Mainz und die Spvgg EGC Wirges auf Augenhöhe. Beide Mannschaften trennt in der Tabelle nur ein einziges Tor, das die Mainzer mehr kassiert haben und sie somit zurzeit auf Platz 15 direkt hinter die Westerwälder verweist. Ein Start nach Maß war das für beide nicht.

Yannik Finkenbusch (blaues Trikot, links) und Sören Klappert (rechts, hier gegen den Völklinger Christian Frank) wollen am heutigen Samstag in Mainz die Talfahrt der Spvgg EGC Wirges stoppen.
Yannik Finkenbusch (blaues Trikot, links) und Sören Klappert (rechts, hier gegen den Völklinger Christian Frank) wollen am heutigen Samstag in Mainz die Talfahrt der Spvgg EGC Wirges stoppen.
Foto: Michelle Saal

Doch auf die Floskel vom klassischen Fehlstart greift Jörg Bach, Trainer der Spvgg EGC Wirges, nicht zurück, bringt aber klar zum Ausdruck: "Die momentane Situation spricht nicht gerade für uns. Das haben wir uns sicherlich anders vorgestellt." Darüber hat der Trainer unter der Woche intensiv mit seinen Schützlingen gesprochen – im gesamten Mannschaftskreis, aber auch in Einzelgesprächen. "Wir hatten jetzt genügend Zeit", so Bach, "uns kennenzulernen, und jeder sollte wissen, wie der andere tickt."

Die Stimmung in der Mannschaft beschreibt der Trainer als "angespannt". Bach weiter: "Hier wird hoch konzentriert gearbeitet, und wir müssen nun sehen, dass wir diese Konzentration auch auf den Mainzer Kunstrasen bringen. Wir haben zwei unserer drei Spiele mit einem Tor Differenz verloren, und dabei waren es Kleinigkeiten, die ausschlaggebend für die Niederlagen waren. Genau diese kleinen Geschenke dürfen wir nicht weiter verteilen. Wir haben jetzt genug Lehrgeld bezahlt. Wir fahren voll konzentriert und hoch motiviert nach Mainz, um dort zu punkten."

Bach hat sich den kommenden Gegner bei der knappen 0:1-Niederlage in Hauenstein angeschaut. Und was er gesehen hat, das nötigt einen gewissen Respekt ab, lässt den Trainer aber auch im Vertrauen auf die Stärken seiner Mannschaft von eingangs erwähnter Augenhöhe sprechen. Und das "obwohl wir in unseren Auftaktspielen nicht gerade begeisternden Fußball geboten haben. Aber wir arbeiten daran und hatten auch in diesen Spielen die Chancen zu gewinnen. Von daher gesehen entwickelt sich alles in die richtige Richtung. Aber spätestens jetzt ist es an der Zeit, die Chancen in Zählbares umzusetzen."

Das sagt Bach, obwohl sich im personellen Bereich gerade wieder eine "Baustelle" auftut. Denn mit Lukas Klappert fällt eine Defensiv-Stammkraft für längere Zeit aus. "Lukas hat sich die Schulter ausgekugelt und erneut oder immer noch Schmerzen im Bereich der großen Zehe – verschleppt aus der Vorsaison." Dazu kommt erneut ein Rückschlag für Daniel Bode, der nach einer Muskelverletzung aus dem Training definitiv ausfällt. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Sören Klappert, der sich im Training gezerrt hat.

Von unserem Mitarbeiter

Peter Armitter

Der Gegner im Blick: TSV Schott Mainz

Ähnlich wie der FSV Salmrohr und die TSG Pfeddersheim erwischte auch der TSV Schott Mainz als hoch gehandelter Favorit auf einen der vorderen Plätze einen alles andere als guten Start in die Saison. Nur ein Pünktchen holte die Werks-Mannschaft aus den ersten drei Partien. Doch geht es nach TSV-Trainer Ali Cakici, so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sein Team richtig durchstartet: "Wir kommen. Das sieht man an der Art und Weise, wie wir spielen", meinte Cakici unlängst nach der 0:1-Niederlage in Hauenstein. Immerhin hatte der Sechste der Vorsaison in der Sommerpause nur einen Abgang zu verzeichnen und sich gleichzeitig gezielt verstärkt, zuletzt noch mit Murat Doymus. Der 29-jährige Innenverteidiger kommt in seiner bisherigen Laufbahn immerhin auf 138 Regionalligaspiele und soll der jungen Mannschaft mit seiner Erfahrung Stabilität verleihen. Für die nötigen Impulse im Spiel nach vorne sorgt bei den Mainzern seit Beginn der neuen Saison zudem ein ein Spieler, der den Wirgesern bestens bekannt ist. Yannick Rinker, in der Jugend einst auch bei Mainz 05 aktiv, wechselte nach zwei Jahren bei den Glas-Chemikern studienbedingt in die Landeshauptstadt. hun

Spvgg EGC Wirges
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