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    Umspannwerk für 1,1 Millionen Euro fit für die Zukunft gemacht

    Am Saynbach hinterlässt die Energiewende unmittelbare Spuren: Für rund 1,1 Millionen Euro hat die Kevag die Bendorfer Umspannanlage umgerüstet. Notwendig geworden war die Baumaßnahme, die rund ein Jahr dauerte, wegen der zunehmenden Einspeisung von erneuerbaren Energien ins Stromnetz.

    Nahmen das Innenleben der neuen Umspannanlage in Augenschein (von links): Karlheinz Sonnenberg vom Vorstand der Kevag, Bendorfs Bürgermeister Michael Syré, Klaus Michel, Leiter der Netzführung Kevag, und Kevag-Mitarbeiter Christoph Hannappel. 
Foto: Denise Hülpüsch
    Nahmen das Innenleben der neuen Umspannanlage in Augenschein (von links): Karlheinz Sonnenberg vom Vorstand der Kevag, Bendorfs Bürgermeister Michael Syré, Klaus Michel, Leiter der Netzführung Kevag, und Kevag-Mitarbeiter Christoph Hannappel.
    Foto: Denise Hülpüsch - Denise Hülpüsch

    Bendorf - Am Saynbach hinterlässt die Energiewende unmittelbare Spuren: Für rund 1,1 Millionen Euro hat die Kevag die Bendorfer Umspannanlage umgerüstet.

    Notwendig geworden war die Baumaßnahme, die rund ein Jahr dauerte, wegen der zunehmenden Einspeisung von erneuerbaren Energien ins Stromnetz: "Früher floss die elektrische Energie nur in eine Richtung, nämlich vom jeweiligen Kraftwerk, wo sie erzeugt wurde, zum Endverbraucher. Heutzutage haben wir aber immer mehr Kunden, die beispielsweise mittels einer Fotovoltaik-Anlage selbst Energie ins Netz einspeisen, und deshalb mussten wir unter anderem diese Umspannanlage erneuern", sagt Klaus Michel, Leiter Netzführung der Kevag.

    Die neue Anlage, die für die Stromversorgung von rund 10 000 Menschen in Bendorf sowie in Weitersburg und Teilen von Vallendar und Nauort zuständig ist, soll so dafür sorgen, dass das Netz beispielsweise nicht wegen eines Energieüberschusses abgeschaltet werden muss. "Die Netzsicherheit ist einfach viel höher als vorher", freut sich Klaus Michel.

    Erstmals war an diesem Standort in Bendorf von der RWE im Jahr 1940 eine Umspannungsanlage installiert worden. Diese war vor allem für die Stromversorgung des Stahl- und Walzwerks der Concordia-Hütte verantwortlich. In den späteren Jahren wurde die Umspannanlage immer wieder überholt und mit neuerer Technik versehen. "Allerdings gelangt man irgendwann an einen Punkt, an dem es sich nicht mehr lohnt, diese Technik nochmals zu optimieren. Deshalb haben wir uns für den Neubau der Anlage entschieden", erklärt der Netzführungsspezialist von der Kevag.

    Innerhalb des Kevag-Netzes, das außer den Städten Koblenz und Bendorf noch fast den gesamten Westerwaldkreis, die Verbandsgemeinden Vallendar und Rhens sowie Teile der Verbandsgemeinden Weißenthurm, Braubach und Untermosel abdeckt, sind noch zwei weitere Umspannanlagen in gleicher Weise wie die in Bendorf umgerüstet worden. Diese Anlagen stehen in Rhens-Hünenfeld sowie in Höchstenbach bei Hachenburg im Westerwald. "Und in der Planung sind jetzt noch zwei weitere Umrüstungen von Umspannanlagen in Koblenz, eines auf unserem Stammgelände in der Schützenstraße und eines auf der Karthause", sagt Karlheinz Sonnenberg vom Vorstand des Koblenzer Stromversorgers.

    Die Umspannanlage in Bendorf am Saynbach ist komplett ferngesteuert und wird über die Netzleitstelle der Kevag in Koblenz rund um die Uhr überwacht.

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

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