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    Oberwesel/Koblenz

    IHK Koblenz begrüßt Buga-Pläne – Mittelrheinbrücke wichtiges Element

    Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz begrüßt ausdrücklich die fortlaufenden Überlegungen zu einer Bundesgartenschau. Für deren Gelingen spiele jedoch die Mittelrheinbrücke eine wichtige Rolle.

    Die Mittelrheinregion will sich um die Bundesgartenschau 2031 Bewerben, um den Tourismus zu beleben. Foto: Thomas Frey/dpa
    Die Mittelrheinregion will sich um die Bundesgartenschau 2031 Bewerben, um den Tourismus zu beleben.
    Foto: Thomas Frey/dpa

    Eine am Donnerstag in Oberwesel vorgestellte Vorstudie sieht die auf 67 Kilometern Länge angelegte Bundesgartenschau (Buga) im Jahr 2031 zwischen Koblenz im Norden sowie Bingen und dem hessischen Rüdesheim im Süden als realistisch an. Der Präsident der IHK Koblenz, Manfred Sattler, begrüßt die Überlegungen. „Ein Großprojekt wie eine Bundesgartenschau am Mittelrhein ist ein konkretes Ziel, das alle Aktivitäten zur Weiterentwicklung der Region fokussieren und vor allem neue und nachhaltige Impulse hierfür setzen kann. Diese werden im Welterbetal dringend gebraucht", verdeutlicht Sattler in einer Pressemitteilung der IHK. Eine Buga könne die übergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure in den Kommunen und im Tourismus langfristig stärken.

    Manfred Sattler
    Manfred Sattler, Präsident der IHK Koblenz.
    Foto: Thomas Frey/Archiv - DPA

    Sattler ist überzeugt, "dass die Region nur so wirklich vorankommen und sich zukunftsfähig aufstellen kann. Nur durch eine intensive Zusammenarbeit werde es gelingen, überregional wahrnehmbar zu sein und neue Gäste mit attraktiven Angeboten an den Mittelrhein zu locken. Eine Buga am Mittelrhein würde der Region selbstverständlich viel Aufmerksamkeit verschaffen.“

    Deutlicher als die Verfasser der Vorstudie betont die IHK Koblenz jedoch die Bedeutung der Mittelrheinbrücke für ein Gelingen einer Bundesgartenschau mit erwartbaren Gästezahlen im Millionenbereich. „Es wäre sehr wünschenswert, dass die feste Querung bis zur Durchführung einer Buga steht“, so Manfred Sattler. Aus Sicht der IHK Koblenz gehört die Mittelrheinbrücke dringend zu einem funktionierenden Mobilitätskonzept.

    „Unterwasserröhren oder Wassertaxen sind schöne Vorschläge, die die Region aber nach der Bundesgartenschau nicht voranbringen. Wir pochen darauf, dass die Planer zuallererst auch eine nachhaltige Entwicklung der Region in den Blick nehmen.“

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