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Auftragsbücher bei Siemens in Koblenz sind voll

Siemens in Koblenz meldet volle Auftragsbücher und ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011. Für Niederlassungsleiter Edgar Eiser gibt es also gute Gründe, optimistisch nach vorn zu blicken. So gibt es im Bereich Medizintechnik Großbestellungen.

Magnetresonanztomografen sind deutlich verbessert worden. So hat Siemens einen neuen Gerätetyp auf den Markt gebracht, der Untersuchungen für Patienten deutlich komfortabler macht. Das Radiologische Institut in Koblenz hat kürzlich zwei Exemplare bestellt. Und auch das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur hat diesen Typ geordert. Markenzeichen der Geräte: Den großen Innendurchmesser werden vor allem Menschen mit Platzangst schätzen.
Magnetresonanztomografen sind deutlich verbessert worden. So hat Siemens einen neuen Gerätetyp auf den Markt gebracht, der Untersuchungen für Patienten deutlich komfortabler macht. Das Radiologische Institut in Koblenz hat kürzlich zwei Exemplare bestellt. Und auch das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur hat diesen Typ geordert. Markenzeichen der Geräte: Den großen Innendurchmesser werden vor allem Menschen mit Platzangst schätzen.

Region – Siemens in Koblenz meldet volle Auftragsbücher und ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011. Für Niederlassungsleiter Edgar Eiser gibt es also gute Gründe, optimistisch nach vorn zu blicken. So gibt es im Bereich Medizintechnik Großbestellungen.

Und auch in den Industriebetrieben der Region Mittelrhein ist der Konzern mit Stammsitz in München aktiv.

Große Hoffnungen liegen auch im neu formierten Unternehmenssektor "Infrastruktur und Städte". Hier geht es um die großen Themen Mobilität, Energieeffizienz und Umweltschutz. Und trotz knapper kommunaler Kassen stehen gerade in diesem Segment die Zeichen auf Wachstum.

Aber nicht nur dort. "Die produzierenden Unternehmen investieren wieder verstärkt in ihre eigenen Anlagen. Sowohl die großen Konzerne als auch kleinere Mittelständler, die gleichermaßen vom allgemeinen Aufschwung der Wirtschaft profitiert haben", freut sich Edgar Eiser.

Aktuell ist Siemens zum Beispiel an folgenden Orten in der Region Mittelrhein engagiert.

Andernach: Bereits im Sommer 2011 beauftragte ThyssenKrupp Rasselstein Siemens in Koblenz mit dem Einbau modernster Branderkennungstechnik in die Produktionsanlagen und die dazugehörigen Schalthäuser.

Aufwendige Arbeiten

Die aufwendigen Arbeiten sollen im September abgeschlossen sein. Bekanntlich fertigt Deutschlands einziger Weißblechhersteller verzinntes und spezialverchromtes Feinstblech für Verpackungslösungen, die von der Getränkedose bis zu Behältern für Deo- oder Haarsprays reichen.

Die Brandschutztechnik in den Produktionsbereichen "Tandemstraße 2" und "Nachwalzwerk 3" wird von den Koblenzer Gebäudetechnik-Spezialisten geplant und errichtet.

In beiden Bereichen wird die Überwachung der Anlagen verbessert. Darüber hinaus bauen die Siemens-Techniker Sprühflut- und Sprinklersysteme ein. "Ob Stromausfall, Brand- oder Einbruchmeldung – alle sicherheitsrelevanten Ereignisse laufen an mehreren Benutzerarbeitsplätzen zusammen und erscheinen auf der visualisierten Bedienoberfläche", verdeutlicht Andreas Best, Leiter Gebäudetechnik bei Siemens in Koblenz.

Koblenz, Dierdorf und Selters: Die örtlichen Radiologie-Praxen und Kliniken investieren weiter in bildgebende Systeme.

Zuletzt zwei Großaufträge

Zuletzt hat Siemens zwei Großaufträge über die Lieferung von insgesamt vier Magnetresonanz- und eines Computertomografen erhalten. So hat das Radiologische Institut/Praxis für Strahlentherapie am Kemperhof zwei Magnetresonanztomografen (MRT) und einen strahlungsarmen Computertomografen (CT) bestellt.

Eines der zwei MRT-Systeme soll in der eigenen Gemeinschaftspraxis zum Einsatz kommen, das andere – ebenso wie der Computertomograf – im Evangelischen und Johanniter Krankenhaus in Dierdorf/Selters. Auch dort ist das Koblenzer Institut nämlich für die radiologische Untersuchung der Patienten verantwortlich.

Wesentlicher Vorteil der neuen Magnetresonanztomografen: Der Innendurchmesser von 70 Zentimetern bietet – im Vergleich zu älteren Gerätegenerationen – rund 35 Prozent mehr Platz als zuvor. "Das kommt Kindern, schwergewichtigen Patienten und insbesondere Menschen mit Platzangst zugute. Durch die damit deutlich entspanntere Situation erhalten die Ärzte schärfere Aufnahmen und können somit noch exaktere Diagnosen stellen", erklärt der Niederlassungsleiter.

Neue Röhre ist kürzer

Edgar Eiser weist auch darauf hin, dass die Röhre der neuen Geräte mit einer Länge von 1,45 Metern außerdem kürzer ist als jene bisheriger Modelle. Bei vielen Untersuchungen liegt der Patient mit dem Kopf somit außerhalb der Untersuchungsröhre.

Auch das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur hat die Medizintechnik-Spezialisten mit der Lieferung zweier zwei MRT-Geräte beauftragt.

Montabaur: Im Schloss wurde kürzlich die Energieversorgung optimiert, was Einsparungen in Höhe von rund 85 000 Euro jährlich ermöglicht. Damit amortisieren sich mittelfristig die Investitionen von rund 1 Million Euro in Heizung, Klima- und Gebäudetechnik. Und langfristig bleib sogar ein Plus.

Wirtschaft
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