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    MainzVerkauf des Flughafen Hahn: Hin und Her bei den Bietern

    Im Bieterverfahren um den Flughafen Frankfurt-Hahn geht es weiter lebhaft zu: Bis Donnerstagfrüh habe es "vier attraktive Angebote" gegeben, sagte der Verhandlungsführer des Landes, Wirtschaftsprüfer Martin Jonas von der Warth & Klein Grant Thornton AG, in Mainz - bisher war nur von drei Bietern die Rede.

    Der Flughafen Hahn im Hunsrück.
    Der Flughafen Hahn im Hunsrück.
    Foto: Jens Weber

    Am Morgen habe man aber "einem der Bieter mitgeteilt, dass wir mit ihm nicht mehr verhandeln", das Angebot sei nicht ausreichend. Hingegen habe ein anderer Bieter sein ursprüngliches Angebot deutlich nachgebessert. Damit verhandelt das Land nun intensiv mit drei Bietern.

    Rein und Raus der Bieter

    Die CDU-Opposition zeigte sich irritiert über das Rein und Raus der Bieter und mahnte, es müsse intensiv geprüft werden, wer hinter den Geboten stecke. Im Rennen sind nach Informationen unserer Zeitung die chinesisch-deutsche ADC um den früheren Staatssekretär Siegfried Englert, dazu die Rüsselsheimer Cargo Movers GmbH mit dem chinesischen Investor Jonathan Pang. Bieter Nummer drei war nach Informationen unserer Zeitung bis Donnerstag das amerikanisch-chinesische Konsortium Henan American Machinery Inc. Die Angebote dieser Firma hatten aber offenbar nicht die notwendige Substanz.

    CDU-Fraktionsvize Alexander Licht hatte noch im Ausschuss gefordert sicherzustellen, dass hinter allen Bietern "mehr als eine Garagenfirma steckt". Jonas betonte, alle Bieter würden am Ort überprüft, die persönlichen Integritätschecks werfen keine Fragen auf.

    "Sehr viel Geld" vorhanden

    Mysteriös ist der dritte verbliebene Bieter: Dieser habe "Verbindungen zu einer politisch exponierten Person, die sehr vermögend ist", sagte Jonas. Es handele sich um "eine Person in einer politischen Entscheiderposition", im Hintergrund sei "sehr viel Geld" vorhanden. Unserer Zeitung sagte Jonas noch, es handele sich um eine Person "in der Dimension von Donald Trump". Allerdings "verstehen wir noch nicht, woher das Vermögen im Hintergrund stammt", räumte Jonas ein.

    Damit könnte sich die Vermutung bestätigen, dass es sich um den Luxus-Immobilien-Konzern MG Holding aus Kasachstan handelt. Bis Weihnachten soll der Verkauf zu Ende verhandelt sein. Bekannt wurde zudem, dass Warth & Klein Grant Thornton bislang rund 350.000 Euro für die Beratung im Verkaufsverfahren erhalten hat.

    Von unserer Mitarbeiterin Gisela Kirschstein

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