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Mainz

"Ungeeignetes Verfahren": Bohrungen wohl Ursache für Unfall an Schiersteiner Brücke

Der Bauunfall an der Schiersteiner Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz ist einem Bericht zufolge aller Voraussicht nach durch ein falsches Bohrverfahren beim Einbringen von Pfählen ausgelöst worden.

Tempo 60 – und derzeit nicht für Laster offen: Schiersteiner Brücke
Tempo 60 – und derzeit nicht für Laster offen: Schiersteiner Brücke
Foto: dpa

«Für diesen örtlichen Bereich muss man das Bohrverfahren (...) als ungeeignet bezeichnen», zitiert die Mainzer «Allgemeine Zeitung» (Donnerstag) aus einem Gutachten für das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium. Statt 225 bis 262 Liter Zementmörtel seien bis zu 7961 Liter pro Pfahl in die Bohrlöcher gefüllt worden. Der direkte Auslöser sei dann ein Sinken des Rheinspiegels gewesen. Informierte Kreise bestätigten den Bericht.

Roger Lewentz
Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Roger Lewentz.
Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv – dpa

Die vorgelagerte Brücke der vielbefahrenen A 643 sollte im Zuge des Neubaus der Hauptbrücke mit Stützen ertüchtigt werden. Ein Pfeiler sackte im Februar ab, die Brücke war für zwei Monate gesperrt. Voraussichtlich bis zum Jahresende dürfen keine schweren Lkw dort fahren. Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD) stellt das Gutachten an diesem Donnerstag im Innen- und Verkehrsausschuss des Landtags vor.

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