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Studie für Mittelrhein: Stechen Fähren die Brücke aus?

Der Ausbau des Fährverkehrs ist die beste und preiswerteste Lösung, um die Infrastrukturprobleme im Mittelrheintal zu lösen.

Mittelrhein. Der Ausbau des Fährverkehrs ist die beste und preiswerteste Lösung, um die Infrastrukturprobleme im Mittelrheintal zu lösen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Geographischen Instituts der Universität Koblenz, das der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz in Auftrag gegeben hatte.

Damit steht die Expertise der Uni Koblenz dem von der Landesregierung bestellten und der Unesco 2010 in Brasilia vorgelegten Gutachten der TH Aachen diametral entgegen: Die Aachener Wissenschaftlicher bezeichnen die Brücke als ökonomisch günstigste Variante der Rheinquerung.

Um den Fährbetrieb zu verbessern, sollten die leistungsstärksten Fähren Bingen/Rüdesheim und St. Goar/St. Goarshausen rund um die Uhr fahren, rät das Koblenzer Gutachten. Zudem müssten alle fünf Fähren im Welterbetal ihre Fahrzeiten aufeinander abstimmen, eine Tarifkooperation bilden und in den ÖPNV eingebunden werden.

Der Rheinische Verein und zehn weitere Verbände hatten sich 2010 zum Aktionsbündnis zusammengeschlossen mit dem Ziel, „sinnvolle und nachhaltige Alternativen zu der von der Politik favorisierten Brückenlösung“ aufzuzeigen. ww

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