Streit um Kündigung für Karstadt-Chef

Kaiserslautern (dpa/lrs) – In der Debatte um die Zukunft der Karstadt-Filiale Kaiserslautern sorgt eine Personalentscheidung für Streit: Dem Geschäftsführer der Filiale, die Ende März geschlossen werden soll, wurde gekündigt. Das sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters am Donnerstag. Der Betriebsratsvorsitzende und die Gewerkschaft Verdi werteten die Maßnahme als «Kriegserklärung». Nach ihren Plänen soll das Warenhaus auch nach der Schließung weitergeführt werden – mit Hilfe von Mitarbeitern, Bürgern und dem bisherigen Chef als Geschäftsführer. Zum Vorwurf des Betriebsrates, mit der Kündigung sollten die Pläne «boykottiert» werden, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, er sehe da «keinen Zusammenhang».

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