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Stolpern über die Gräueltaten der Nazis: In Koblenz erinnern Pflasterstein-Gedenktafeln an Opfer des Holocausts

Koblenz – Sie sollen Steine des Anstoßes sein, bewusste Stolperfallen, die den Finger legen in eine schmerzhafte Wunde deutscher Geschichte, die niemals heilen wird und als Mahnung vor erneuter „Infektion“ mit dem nationalsozialistischen Bazillus auch bewusst niemals heilen soll: Die Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Bundesweit verbaut Demnig seit einigen Jahren solche Stolpersteine vor Gebäuden, aus denen die Hitler-Schergen Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle, Behinderte und politisch Andersdenkende in die Vernichtungslager deportierten. In Koblenz gibt es seit Samstag 78 solcher Stolpersteine, solcher Gedenkplatten, die Namen, Geburts- und Todestag der Nazi-Opfer zeigen.

 

2007 hatte Demnig in der Rhein-Mosel-Stadt die ersten 45 seiner Gedenkplatten verlegt, weitere Aktionen folgten in den Jahren 2009 und 2010, die Zahl der Stolpersteine war so bis zu diesem ...

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