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    Rheinland-Pfalz

    Seit 11.11 Uhr: Die närrische Zeit hat begonnen

    Zugegeben: Es ist nicht für alle Rheinland-Pfälzer eine wirklich gute Nachricht – aber für die meisten schon. Denn die närrischen Hochburgen rüsten sich für ihre liebste Zeit des Jahres. Und die beginnt traditionell am 11.11. um 11.11 Uhr.

    Warum genau dann? Das weiß man nicht. Vermutungen gibt's viele: Es ist eine Schnapszahl, eine Narrenzahl, wie man im Mittelalter gesagt hätte. Einer mehr als die zehn Finger und einer weniger als die zwölf Apostel. Nichts Halbes und nichts Ganzes.

    Sessions-Auftakt in Koblenz. Olau!
    Sessions-Auftakt in Koblenz. Olau!
    Foto: Reinhard Kallenbach

    Egal warum: Exakt um 11.11 Uhr begann am Dienstag in Rheinland-Pfalz der Countdown zur Fastnachtsaison. Offiziell beginnt die Fastnachtskampagne erst am 1. Januar 2015. Ob in Mayen...

    ... oder in Herdorf im Westerwald: Die närrische Zeit hat begonnen. Mit elf Salutschüssen ist auf der „Knöstplatte" in Herdorf die Karnevalssession eingeleitet worden.

    Pünktlich um 11.11 Uhr eröffnete auch die KG Adenau den Karneval: Drei Böllerschüsse aus der alten Kanone, abgegeben von den Damen des „11. Regiments“, unterstrichen eindrucksvoll den Beginn der närrischen Session.

    Auf dem Jesuitenplatz in der Koblenzer Altstadt ging es natürlich pünktlich los, wo wie immer der Sessionsauftakt gefeiert wurde. Vertreter vieler Koblenzer Karnevalsvereine waren dabei, als Franz-Josef Möhlich, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) pünktlich um 11.11 Uhr das Startsignal gab. Die Koblenzer Gecken werden in dieser Session regiert von Prinz Eric vom Närrischen Eck und Confluentia Daniela von der Narrenzunft Gelb-Rot. 

    Sessions-Auftakt in der Koblenzer Innenstadt – Olau!
    Sessions-Auftakt in der Koblenzer Innenstadt – Olau!
    Foto: Rein

    In der Landeshauptstadt Mainz wurde gleichzeitig das närrische Grundgesetz verlesen. Zudem spielten die Fastnachtsgarden auf dem Schillerplatz auf. 

    Der Präsident des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), Richard Wagner, will sich trotz Krisen wie in der Ukraine, in Syrien oder im Irak die Fastnacht nicht verderben lassen. «Den Spaß oder die Freude des Lebens darf man auf keinen Fall verlieren», sagt Wagner im dpa-Interview. Es werde immer Krisen geben. «Wir müssen uns mit denen auseinandersetzen.» Die Entscheidung, den Mainzer Rosenmontagszug während des Golf-Krieges 1991 abzusagen, hält er im Nachhinein nicht für klug. Die aktuellen Krisen könnten aus seiner Sicht eine Rolle in der Straßenfastnacht 2015 spielen. So sei ein Motivwagen denkbar, der die Versöhnung von Russen und Ukrainern in den Mittelpunkt setze.

    • Und damit sich jeder schon mal einstimmen kann auf die närrischen Vokabeln: Hier noch einmal unsere Landkarte der Narrenrufe in der Region (Erweiterungen und Anregungen werden gerne aufgenommen).

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