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    Bad Ems

    Schlechtes Wetter bringt geringere Weinmosternte

    Schlechtes Wetter während der Blütezeit hat den Winzern in Rheinland-Pfalz im vergangenen Herbst eine schlechtere Mosternte eingebracht als im Jahr zuvor. Die Betriebe mussten einen Rückgang von 7,9 Prozent auf 6,1 Millionen Hektoliter hinnehmen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Bad Ems mitteilte.

    Die durchschnittliche Erntemenge der zurückliegenden zehn Jahre von 6,5 Millionen Hektoliter wurde demnach um sechs Prozent unterschritten. Allerdings habe optimales Wetter gegen Ende der Beerenreife im September noch einen qualitativ ausgewogenen Jahrgang heranreifen lassen.

    Während die Menge an Weißmost im Vergleich zu 2008 um zwölf Prozent auf 3,9 Millionen Hektoliter stark zurückging, stieg die geerntete Menge an Rotmost leicht an. Hier verzeichneten die Statistiker ein Plus von 0,8 Prozent auf 2,2 Millionen Hektoliter. Knapp 60 Prozent des Mostes sind zum Ausbau als Qualitätswein vorgesehen, rund 37 Prozent für die Erzeugung von Prädikatsweinen, wie Spät- oder Auslesen. Lediglich fünf Prozent können nur als Landwein vermarktet werden. Während bei weißen Rebsorten über die Hälfte als Prädikatswein ausgebaut wird, sind es bei den roten Sorten nur zwölf Prozent. Der Schwerpunkt bei den Rotweinsorten liegt mit 86 Prozent eindeutig im Qualitätsweinbereich.

    In den Anbaugebieten des Landes entwickelten sich die Mengen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2008 unterschiedlich: In der Pfalz fiel die Ernte mit 2,4 Millionen Hektolitern und einem Minus von 1,6 Prozent nur geringfügig niedriger aus als im Vorjahr. In Rheinhessen (2,6 Millionen Hektoliter) sowie an der Mosel (0,8 Millionen Hektoliter) nahm die Menge dagegen deutlich um 10,8 Prozent beziehungsweise 10,4 Prozent ab. Vergleichsweise stark waren die Ernteeinbußen auch an der Nahe mit einem Rückgang von 17 Prozent auf 313 000 Hektoliter und in den kleinen Anbaugebieten. So mussten die Betriebe am Mittelrhein einen Einbruch von 22 Prozent auf 27 000 Hektoliter hinnehmen. An der Ahr war es gar ein Minus von 23 Prozent auf 33 000 Hektoliter.

    Rheinland-Pfalz
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